Miteinander oder gegeneinander - Trends der Interessendurchsetzung in der Außenpolitik

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Zwischen 30.Juni und 2.Juli fand in Almaty das zweite Seminar für die Stipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung 2017 zum Thema "Miteinander oder gegeneinander - Trends der Interessendurchsetzung in der Außenpolitik" statt. Das dreitägige Seminar bot den talentierten Stipendiaten die Möglichkeit, sich Vorträge von Experten aus verschiedenen Bereichen der Außenpolitik anzuhören.

Thomas Helm, Leiter des KAS-Auslandsbüros in Kasachstan, referierte über die aktuelle Lage der deutsch-kasachischen Beziehungen und über die Perspektiven ihrer Entwicklung vor dem Hintergrund globaler Trends der Interessendurchsetzung. Timur Shaimergenov, Stellvertretender Leiter der Bibliothek des Ersten Präsidenten, präsentierte die multivektorale Politik Kasachstans, die schon im Laufe mit 25 Jahren erfolgreich realisiert wird. Askar Nursha vom Institut der Weltwirtschaft und -politik hielt einen Vortrag zur Interaktion der Zentralasiatischen Länder nach dem Zerfall der Sowjetunion. In seiner Präsentation stellte er den neuen entwickelnden Vektor der Zusammenarbeit der Kasachstan und Usbekistan dar. Eduard Poletayev, Leiter der NGO „Mir Ewrasii“ (Die Welt Eurasiens) fokussierte sich auf die russisch-kasachischen Beziehungen und insbesondere auf die Eurasischen Wirtschaftsunion. Adil Kaukenov, Leiter des Zentrums für chinesische Forschungen, stellte seine Ansicht zur Entwicklung der chinesisch-kasachischen Beziehungen vor und präsentierte viele Fakten über die Außenpolitik Chinas. Moderiert wurde das Seminar von Irina Kurbanova, Projektleiterin im Verlag Vlast.kz und ehemalige Stipendiatin der KAS von 2009. Die Teilnehmer des Seminars zeigten eine aktive Teilnahme bei der Diskussion, stellten zahlreiche Fragen und gaben interessante Kommentare zu den Experten.

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erschienen

Kasachstan, 2. Juli 2017