Modernisierung der Kohleverstromung in Kasachstan

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Am 13.Juli fand ein Rundtisch zum Thema “Reduzierung der Klimaschädlichkeit und Steigerung der Effizienz im Bereich der Kohlenutzung ” in Temirtau statt, der vom KAS-Büro in Kasachstan bei ArcelorMittal in Temirtau veranstaltet wurde.

Dr. Hans-Wolf von Koeller, Leiter Energiepolitik der deutschen STEAG GmbH, hielt einen Vortrag zur Perspektive der Kohlenergie, insbesondere zu Möglichkeiten der umweltfreundlicheren Kohleverstromung. In seinem Vortrag sprach er auch über die Entwicklung der STEAG. Wadim Bassin, Geschäftsführer der AG ArcelorMittal Temirtau, eröffnete das Seminar mit einem Einführungsvertrag zur Rolle des Karagandinskaja Gebiet und der AG „Arcellor Mittal“ in der Wirtschaft Kasachstans. Dabei erwähnte er auch negative Auswirkungen auf die Umwelt.

Thomas Helm, Leiter des KAS Büros in Astana, stellte die deutschen Projekte im Rahmen der zweiseitigen internationalen Zusammenarbeit dar. Das Ziel dieser Projekte ist die Transformation der Wirtschaft Kasachstans zu erreichen. Dr. Peter Hefele, Leiter des Regionalprogramms Energiesicherheit und Klimawandel in Asien-Pazifik (REKAP) erläuterte in seiner Präsentation die Perspektiven der Kohlenentwicklung in Asien. Die Perspektive der Kohlenentwicklung in Kasachstan wurde von Arman Kashkinbekov, Vorsitzender der Assoziation für Erneuerbare Energien Kasachstans, dargestellt. Sergej Morosow von AG „Arcelormittal Temirtau“ referierte zum Thema der Methannutzung in den Minen des Unternehmens.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden alle Teilnehmer zur Exkursion in das Stahlwerk „ArcelorMittal Temirtau und in Karagandinskaja Kohlekraftwerk, welches das Stahlwerk mit Energie versorgt, eingeladen. Trotz der hohen Professionalität der Mitarbeiter der Fabriken sieht man die große Notwendigkeit zur Transformation und Modernisierung.

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erschienen

Kasachstan, 13. Juli 2017