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Kauf von Wählerstimmen in Kenia

Voter Bribery as an Election Malpractice in Kenya

Das Länderprojekt Kenia der KAS hat 2016, in Zusammenarbeit mit dem Centre for Multi-Party Democracy (CMD), eine Studie in zehn Counties Kenias durchgeführt, in der es darum ging, die weitverbreitete Praxis des Kaufs von Wählerstimmen empirisch zu untersuchen. Dies ist die erste Studie, welche belastbare statistische Daten zu diesem Phänomen in Kenia bereitstellt. Von 514 der befragten Personen gaben 56% an, dass sie schon einmal Geld von einem Kandidaten für ein politisches Amt entgegengenommen hätten. 24% der befragten Personen gaben zu, bereits aktiv Wählerstimmen gekauft zu haben. mehr…

24. Februar 2017

Die aktuelle Dürre in Baringo

Ist die lokale Politik Teil der Lösung oder Teil des Problems?

Das County Baringo im Nordwesten Kenias ist schon immer ein Risikogebiet für Dürren gewesen. In der aktuellen La-Nina Periode ist ganz Ostafrika intensiv von ausbleibendem Regen und schlechten Ernten getroffen. Für Baringo, wo die KAS ihr Programm zur Krisenprävention in Nahrungsmittelbereich im Rahmen des BMZ-Programms „Eine Welt ohne Hunger“ durchführt, kommt aktuell ein weiteres Problem hinzu: durch die ab 2013 implementierte tiefgreifende Dezentralisierung (Devolution) Kenias ist Baringo erst als eine einem grob einem deutschen Bundesland ähnelnde Verwaltungseinheit entstanden. mehr…

Länderberichte | 20. Februar 2017

Kenia ein Jahr vor den Wahlen

Ethnische Vielfalt als Bereicherung ansehen, nicht als Bedrohung

In etwa einem Jahr sind die Kenianer aufgerufen, einen neuen Präsidenten zu wählen. Und mehr als das: Aufgrund des Dezentralisierungsprozesses des Landes werden seit 2013 in den 47 Counties (Bezirken) u.a. auch Gouverneure, Senatoren und County-Regierungen gewählt. Ein Superwahljahr steht Kenia bevor. Und diese Wahl wirft ihre Schatten voraus: Ein Ausblick. mehr…

Gregor Jaecke, Dr. Angelika Klein | Länderberichte | 31. August 2016

Workshop für Frauen in Führungspositionen zum Thema Landrechte in West Pokot

Soziale und politische Bedeutungen von Landrechten umfassend analysiert - KAS knüpft an Training aus dem Jahr 2015 an

Von 29. bis 31. Mai 2016 organisierte die Konrad-Adenauer-Stiftung in Zusammenarbeit mit SIKOM - The Peace Network for Development - einen Workshop in Kapenguria in West Pokot County. Zu den 32 Teilnehmern gehörten Vertreter der Zivilgesellschaft sowie Frauengruppen und Institutionen, die sich mit Landrecht beschäftigen. Die Veranstaltung war als Folgetraining zu letztjährigen KAS-Trainings im Bereich der Landrechte konzipiert und bot den Teilnehmern die Gelegenheit für einen erweiterten/vertieften Austausch – diesmal mit spezifischen Fokus auf die Rolle von Frauen im Hinblick auf Landrechte. mehr…

Veranstaltungsberichte | 24. Juni 2016

Diskussionsforum: Wählerbestechung und Stimmenkauf in Bomet County

Politische Bildung der Parteijugend durch überparteilichen Dialog zu wahlrelevanten Themen

Am 4. Juni 2016 veranstaltete die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) gemeinsam mit dem „Centre for Multiparty Democracy“ (CMD) ein parteienübergreifendes Diskussionsforum im Brevan Hotel in Bomet. Ziel der Veranstaltung war es, insbesondere den Parteiennachwuchs dazu zu befähigen, sich effektiver in politische Entscheidungsprozesse einbringen zu können und Führungskompetenzen zu stärken. mehr…

Veranstaltungsberichte | 4. Juni 2016