Der kolumbianische Weg zum Frieden

Themenseite zum Friedensprozess in Kolumbien

Über 50 Jahre bewaffnete Auseinandersetzungen in Kolumbien haben über 220.000 Menschenleben gefordert und Millionen zur Flucht gezwungen. Seit 2012 verhandelten die Regierung unter Präsident Santos und die Führung der FARC-Guerilla ein Friedensabkommen, welches jedoch bei einer Volksabstimmung am 2. Oktober 2016 durch die Bevölkerung knapp abgelehnt wurde. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Das Land ist weiter auf der Suche nach einer dauerhaften Lösung des ältesten Konflikts auf dem Kontinent. Am 7. Oktober 2016 verkündete das Nobelpreiskommittee die Vergabe des Friedensnobelpreises an Präsident Juan Manuel Santos.

Diese Seite informiert über die Hintergründe und Akteure des Konflikts sowie über aktuelle Entwicklungen auf dem komplizierten Weg, einen dauerhaften Frieden zu finden. Dazu stehen Ihnen hier Berichte, Analysen und Interviews mit Zeitzeugen zur Verfügung.

Ein Jahr nach dem Friedensvertrag in Kolumbien

Die Umsetzung des Friedensvertrags in Kolumbien macht Fortschritte. Die FARC-Guerilla hat ihre Waffen niedergelegt und eine Partei gegründet. Doch damit allein ist noch kein stabiler Frieden geschaffen. Neben den ersten Erfolgen gibt es noch viele offene Punkte, bei denen die Regierung politischen Willen und Durchsetzungsvermögen zeigen muss. Lesen Sie hier mehr...

Von Friedensverhandlung zu Friedensverhandlung

Die kolumbianische Regierung beginnt am 7. Februar nach großen Anlaufschwierigkeiten und mit gebremstem Elan die Verhandlungen mit der anderen kolumbianischen Guerilla-Gruppe, der ELN (Ejército de Liberación Nacional; dt.: Nationales Befreiungsheer). Die Verhandlungen mit der ELN könnten sich dabei als noch komplizierter herausstellen, als die mit der FARC. Lesen Sie hier mehr...

Kolumbianer lehnen Friedensvertrag mit der FARC ab

Skeptiker hatten es befürchtet, die letzten Meinungsumfragen hatten es erahnen lassen und am Abend des 2. Oktober wurde es zur Gewissheit. In der Volksbefragung zu dem kürzlich ausgehandelten und von der Regierung und der FARC-Guerilla am 26. September unterschriebenen Friedensvertrag, sagte eine knappe Mehrheit von 50,25 Prozent der 12,8 Millionen teilnehmenden Kolumbianern „Nein“. Lesen Sie hier mehr...

Frieden in Kolumbien?

In der kolumbianischen Hafenstadt Cartagena haben der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos und der Chef der FARC-Guerilla einen Friedensvertrag unterzeichnet. Bevor dieser in Kraft tritt muss allerdings am kommenden Sonntag noch die Stimmbevölkerung Ja sagen dazu. Für wie sicher hält Hubert Gehring von der Konrad-Adenauer-Stiftung in Bogotà ein Ja? Lesen Sie hier mehr...

"Kolumbien kann das Problem nur gemeinsam lösen"

Die Regierung und die Farc-Rebellen in Kolumbien wollen heute einen Friedensvertrag unterzeichnen. Das sei ein guter Anfang, der hoffentlich zu einem dauerhaften Frieden führe, sagte Hubert Gehring von der Konrad-Adenauer-Stiftung im Deutschlandfunk. Es komme jetzt darauf an, dass alle politischen Kräfte zusammenarbeiteten. Lesen Sie hier mehr...

Kolumbien zwischen Hoffnung, Besorgnis und dem Beginn eines langen Weges

26. August 2016: Nach dem Abschluss des Friedensabkommens - Kolumbien zwischen Hoffnung, Besorgnis und dem Beginn eines langen Weges Lesen Sie hier mehr...

„Wir tragen den Schmerz in uns“

Am 2. Juni 2016 fand das "Forum Deutschland - Kolumbien" in Berlin statt. Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung und der kolumbianischen Botschaft diskutierten Experten über die Zukunft des Friedensprozesses in Kolumbien. Lesen Sie hier mehr...

Friedensabkommen zwischen FARC Guerilla und Kolumbianischer Regierung wird am 26. September unterzeichnet

Am Montag, dem 26. September 2016, wird nach langem Warten in der Hafenstadt Cartagena das ersehnte Friedensabkommen zwischen der kolumbianischen Regierung und der ältesten Guerilla des Landes, der FARC, unterzeichnet. Nach der Unterzeichnung haben die Farc-Rebellen sechs Monate lang Zeit, ihre Waffen abzugeben. Anfang Oktober müssen die Bürger das Abkommen per Volksentscheid billigen. Lesen Sie hier mehr...

Waffenstillstand in Kolumbien

Nach über 50 Jahren des bewaffneten, internen Konflikts zwischen dem kolumbianischen Staat und der FARC-Guerilla, hat die Regierung von Präsidenten Juan Manuel Santos bedeutende Fortschritte auf dem Weg zu einem Friedensabkommen gemacht. Die Verhandlungen, die im Oktober 2012 aufgenommen wurden, scheinen sich nun auf der Zielgeraden zu befinden. Am Donnerstag, dem 23.Juni 2016, ist Präsident Santos nach Havanna gereist um zusammen mit der FARC-Führung einen bilateralen Waffenstillstand zu verkünden. Lesen Sie hier mehr...

Kolumbien: Verhandlungen zur Unterzeichnung des Friedensvertrags auf der Zielgeraden

Nach einem über 50 Jahre andauernden bewaffneten Konflikt befindet sich die kolumbianische Regierung in den Friedensverhandlungen mit der Guerillagruppe FARC offenbar auf einem guten Weg. Zwar wird das Abkommen nicht wie vorgesehen am 23. März unterzeichnet werden können, dennoch bleiben kaum Zweifel daran, dass die Unterzeichnung in naher Zukunft zu erwarten ist. Lesen Sie hier mehr...

Was kommt nach dem Friedensvertrag?

Die Unterzeichnung des Friedensabkommens wird einen Meilenstein in der kolumbianischen Geschichte markieren. Dennoch wird das Friedensabkommen weniger das Ende, sondern vielmehr der Beginn einer Entwicklung sein, die viele Reformschritte notwendig machen wird, um den Frieden nachhaltig zu sichern. Die wichtigsten Punkte für die Zeit nach dem Abkommen, werden hier analysiert. Lesen Sie hier mehr...

Veränderung braucht Zeit - Journalistin Gina Morelo zu den Friedensverhandlungen in Kolumbien

"Die Umarmung des Friedens" - Edgar Bermúdez zu den Friedensverhandlungen in Kolumbien

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Kolumbiens Regierung hat Frieden mit den FARC-Rebellen geschlossen. Wird das auch mir der ELN funktionieren? Und welche Rolle spielt Venezuela dabei, das in einer schweren politischen Krise steckt? Dr. Hubert Gehring im kas.de-Interview.

Ansprechpartner

Dr. Hubert Gehring

Leiter des Auslandsbüros Kolumbien

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