Energie- und Umweltpolitik
Zeitschrift Diálogo Político
Auch verfügbar in Español
Die dritte Ausgabe der vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift Diálogo Político zum Thema „Energie- und Umweltpolitik" stellt eine Sammlung von Artikeln verschiedener Experten vor, die das aktuelle Problem des Klimawandels analysieren. Die Autoren kommen aus den Bereichen Rechtswissenschaft, Umwelt, Umweltökonomie, Agrarwissenschaften, Geografie, Strategische Planung, Strategisches Management, Natürliche Ressourcen, Diplomatie, Internationale Beziehungen, Theologie, Ingenieurwesen und Technologie.
Die verschiedenen Artikel befassen sich mit der Frage, welches das eigentliche internationale politische Problem des Klimawandels ist und erklären, welche der Energie-Modelle Auswirkungen auf die Umwelt haben und welche nur schwer aufzugegeben sind. Auch wird eine Politik zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung beschrieben und die Möglichkeit, diese mit der mit Umweltpolitik zu verbinden, um so irreversible Schäden an den natürlichen Ressourcen zu vermeiden.
Weiterhin wird das aktuelle Umweltproblem auch aus christlicher Sicht beschrieben. Die Kreation Gottes sollte von dem Menschen erhalten werden. Die Tatsache, dass menschliches Handeln der Erde Schaden zufüge, stehe im Widerspruch zum christlichen Glauben. Die Aspekte des christlichen Humanismus sollten in die Wirtschaftsmodelle integriert werden, um den Weg zur umfassenden Entwicklung der Menschen zusammen mit ökologischer Nachhaltigkeit zu ermöglichen.
Ziel der KAS ist es, eine Verbindung zwischen Energiepolitik und Personalpolitik erreichen. Ausserdem ist es unerlässlich, ein neues Konzept nachhaltiger Entwicklung zu entwerfen und auch die Idee einer möglichen Grünen Wirtschaft zu akzeptieren, die besonderes Interesse an einem umweltfreundlichen Wachstum zeigt.
Deshalb wirken sich diese Probleme nicht nur auf entwickelte Länder, sondern auch auf Schwellenländer, zum Beispiel innerhalb Lateinamerikas, aus. Die Herausforderung besteht darin, den Weg der Entwicklung weiterzuverfolgen, aber gleichzeitig auch den Einsatz von erneuerbaren oder unkonventionellen Energien zu untersuchen, um die gravierende Umweltverschmutzung zu vermeiden, unter der viele entwickelte Länder leiden.
Schließlich wird das Beispiel Mexikos genannt, ein Land mit großen Herausforderungen, das sich nicht ausreichend bemühe diese zu überwinden. Ebenso wird die bilaterale Beziehung in Energiefragen zwischen Deutschland und Brasilien und die bisher erzielten Fortschritte diskutiert.
Autoren: Norbert Rottgen, Christian Hubner, Christoph Trusen, Patricio Vallespín López, Alberto Cárdenas Jiménez, Juan Antonio Le Clercq, Mauricio Lisa, Reinhard Marx, Emilio Lébre La Rovere, Dirk Assmann, Javier Flax, Pablo Ava, Federico Merke.
Serie
Veranstaltungsbeiträge
erschienen
Kolumbien, 5. Dezember 2011