Objektive mediale Berichterstattung über den Wahlprozess

Januar 19 Freitag

Datum/Uhrzeit

19. Januar 2018

Ort

Kinshasa

Typ

Seminar

Diese Diskussionsrunde brachte 15 Journalisten verschiedener Medienanstalten aus Kinshasa zusammen.

Nachdem die Teilnehmer zunächst in einem Vortrag über den komplexen Wahlprozess in der Demokratischen Republik Kongo informiert worden waren, wurde im zweiten Teil diskutiert, wie man als Journalist in objektiver und unparteiischer Weise darüber berichten kann. Dabei standen vor allem die Bereiche „Informationsgewinnung“ und „–verarbeitung“ im Vordergrund. Was einen guten Journalisten kennzeichne sei dass dieser, seine Quellen sorgfältig recherchiere, die erhaltene Information dann zunächst bewerte und diese im Anschluss in Form von Nachrichten der breiten Öffentlichkeit zugänglich mache. Außer Frage steht dabei, dass die Produktion von Medieninhalten auch ethischen Grundsätzen unterliegt, die es in der Arbeit eines Journalisten stets zu berücksichtigen gilt. Dem Journalisten kommt damit eine besondere Verantwortung zuteil, da er mit seiner (objektiven) Berichterstattung wesentlich zur öffentlichen Meinungsbildung beiträgt. Auch bei dieser Bildungsmaßnahme der KAS wurden die zahlreichen Herausforderungen, denen sich ein Journalist im Land täglich stellen muss (beispielsweise die mangelnde technische Ausstattung und fehlende Infrastruktur) offen angesprochen sowie die Ergebnisse der Diskussion im Anschluss im kongolesischen Fernsehen, Radio und in diversen Zeitungen dargestellt.

Interview AM

Interview mit anwesenden Journalisten.

Grußwort AM

Lebhafte Diskussion mit den Teilnehmern.

Gruppenfoto der Teilnehmer

Gruppenfoto.

Ansprechpartner

Gregor Jaecke

Leiter des Auslandsbüros Syrien/Irak (in Vorbereitung)

Gregor Jaecke
Tel. +49 3016 996-3381
Sprachen: Deutsch,‎ English,‎ Français