Publikationen
Slowenien Reader
2012
Von außen betrachtet bietet Slowenien zunächst wenig Aufregendes, im Gegenteil. Fährt man von Österreich oder Italien über die Grenze in das fünftkleinste Mitgliedsland der EU, fällt einem dies kaum auf. Gut ausgebaute Straßen, saubere, blankgeputzte Häuser, ordentliche öffentliche Einrichtungen und eine gute Infrastruktur vermitteln das Bild, als sei das Land nicht erst seit acht Jahren in der EU. mehr…
Eine gegen alle – Der Kampf um den Vorsitz der HDZ ist voll entbrannt
Am 4. Dezember schickten die Kroaten die alte Regierung der rechten Mitte in die Opposition und verschafften einem Bündnis linker Parteien unter Führung der Sozialdemokraten eine komfortable Mehrheit im Sabor, dem kroatischen Parlament. Besonders hart traf es die traditionell stärkste politische Kraft des Landes, die konservativ-christlich-demokratische HDZ (Kroatische Demokratische Gemeinschaft), die mit 23,5 Prozent der Wähler ihr historisch schlechtestes Ergebnis einfuhr. Jetzt steht sie vor einer der härtesten Belastungsproben in ihrer über 20-jährigen Geschichte. mehr…
Nun doch: Neue Mitterechts-Regierung für Slowenien
Am Samstag, dem 28. Januar 2012, fand mit der Wahl des Vorsitzenden der konservativen SDS (Slowenische Demokratische Partei) Janez Janša zum neuen Premierminister ein mühseliger Verhandlungsprozess ein erfolgreiches Ende. Am Ende stimmten von 90 Abgeordneten 51 für Janša und 39 gegen ihn. mehr…
Kroaten stimmen für EU-Beitritt
Mit 66 Prozent der abgegebenen Stimmen stimmten die Kroaten an diesem Sonntag für einen Beitritt ihres Landes zur EU zum 1. Juli 2013. Damit fiel das Ergebnis deutlich besser aus als von vielen Beobachtern erwartet. Enttäuschend hingegen die Wahlbeteiligung: Nur 43,68 Prozent der registrierten Wähler konnten sich zum Urnengang entschließen. mehr…
Kroatien vor EU-Referendum
Am kommenden Sonntag, dem 22. Januar 2012, stimmen die Kroaten in einem Referendum darüber ab, ob das Land als 28. Mitgliedsstaat der EU beitritt. Die Umfragen der letzten Monate signalisieren eine Zustimmungsrate von 55 – 60 Prozent bzw. 35 bis 40 Prozent Ablehnung. Trotz dieses eindeutigen Signals bleiben aber Restzweifel, ob das Referendum erfolgreich sein wird. mehr…