Ein Land zwischen Hoffnung und Herausforderung

Prof. Dr. Vogel und Dr. Wahlers zu Gast im Libanon

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Prof. Dr. Bernhard Vogel, Ministerpräsident a.D. von Rheinland-Pfalz und Thüringen und Ehrenvorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und Dr. Gerhard Wahlers, stellvertretender Generalsekretär und Leiter der Hauptabteilung für Europäische und internationale Zusammenarbeit der KAS sind Anfang Februar zu einem Besuch im Libanon gewesen.

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Besuch bei dem Präsidenten der Republik Libanon S.E. General Michel Aoun (v.l.n.r. Dr. Wahlers, Prof. Dr. Vogel, S.E. General Michel Aoun, S.E. der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland im Libanon Martin Huth, Leiter des Auslandsbüros und des Rechtsstaatsprogramm Naher Osten und Nordafrika Peter Rimmele)

Seit wenigen Monaten im Amt: der neue Präsident des Libanon, General Michel Aoun (Mitte), im Gespräch mit Prof. Dr. Bernhard Vogel, Dr. Gerhard Wahlers, dem Botschafter der Bundesrepublik Deutschland im Libanon, Martin Huth, sowie Peter Rimmele, Leiter des Auslandsbüros Libanon (v.l.n.r.)

Prof. Dr. Bernhard Vogel, Ministerpräsident a.D. von Rheinland-Pfalz und Thüringen und Ehrenvorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung und Dr. Gerhard Wahlers, stellvertretender Generalsekretär, sind vom 06. bis zum 09. Februar 2017 zu einem Besuch im Libanon gewesen. Teil der Reise waren Gespräche mit dem neuen Präsidenten der Libanesischen Republik, Seiner Exzellenz General Michel Aoun, dem ehemaligen Präsidenten S.E. Amine Gemayel, dem ehem. Premierminister S.E. Tammam Salam, dem ehem. Premierminister S.E. Fouad Siniora sowie S.E. Bischof Boulos Matar.

In den Gesprächen wurde deutlich, wie sehr sich der Zedernstaat zwischen Hoffnung und Herausforderung befindet: nach jahrelangem innenpolitischen Stillstand hat das Land seit wenigen Monaten mit Michel Aoun einen neuen Präsidenten. Gleichzeitig kommt die Nachbarregion des Libanon nicht zur Ruhe: regionale Instabilität, Terrorismus und der anhaltende Flüchtlingsstrom aus dem benachbarten Syrien haben unmittelbare Auswirkungen auf die politische und wirtschaftliche Situation des Landes. Hinzu kommt, dass gerade der Libanon zu einem Schauplatz des Konflikts zwischen Saudi-Arabien und dem Iran um die regionale Vorherrschaft geworden ist.

„Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Zusammenarbeit mit dem Libanon und unseren staatlichen, politischen und nicht-staatlichen Partnern weiter ausbauen“, so der stellvertretende Generalsekretär Dr. Gerhard Wahlers während der Reise. Unterzeichnet wurde deshalb auch ein Memorandum of Understanding (MoU) zwischen der Konrad-Adenauer-Stiftung und ihrem langjährigen Partner Maison du Futur (MdF). Ziel dieser Partnerschaft ist es, den Informations- und Meinungsaustausch hinsichtlich Konfliktbewältigung, politischer und wirtschaftlicher Entwicklung sowie der Förderung des Dialogs zwischen den Kulturen im Libanon sowie dem Nahen Osten und Nordafrika zu vertiefen. Die Stiftung ist bereits mit zwei Büros im Libanon vertreten. Neben dem Länderprojekt Libanon werden auch die Länder Syrien/Irak von Beirut aus bearbeitet. Zusätzlich wird das ebenfalls von Beirut aus agierende Rechtsstaatsprogramm für den Nahen Osten und Nordafrika unter neuer Leitung fortgeführt werden.

Pressemeldungen:

Konferenz:

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erschienen

Libanon, 8. Februar 2017

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