Studien- und Dialogprogramm für Nachwuchspolitiker aus den Baltischen Staaten

Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung waren letzte Woche junge Nachwuchspolitiker aus Estland, Lettland und Litauen zu Gast in Berlin, um sich über das Zusammenwirken zwischen einer Partei und ihrer Jugendorganisation zu informieren.

Die politischen Parteien in den Baltischen Staaten befinden sich nach wie vor in einem Entwicklungsprozess. Institutionelle Strukturen sind noch eher schwach ausgebildet. Die Jugendorganisationen der Parteien sind aktiv, strukturelle Defizite sind jedoch sichtbar. Der Einfluss der Jugendorganisationen resp. die Berücksichtigung der von den jungen Mitgliedern erarbeiteten Vorschläge z.B. bzgl. einer Weiterentwicklung der Parteien – sind schwach ausgeprägt. Vor diesem Hintergrund haben alle Parteien des christlich-demokratischen Spektrums in den Baltischen Staaten ein großes Interesse an den Reformen in der CDU und wollen sich in Deutschland Kenntnisse über die hiesigen innerparteilichen Arbeits- und Entscheidungsprozesse und über das Zusammenwirken zwischen einer Partei und ihrer Jugendorganisation verschaffen.

Der zweite Aspekt der Reise zielt auf die Themen Migration / Integration und – aktuell – Flüchtlinge. Diese Themen werden in den Baltischen Staaten mit einer anderen Akzentuierung diskutiert wie in Deutschland. Gespräche mit Vertretern von Hilfsorganisationen und aus der Bundes- und Landespolitik sollen den Gästen einen Eindruck von der Flüchtlingssituation und den damit für Politik und Bevölkerung verbundenen Herausforderungen vermitteln.

Serie

Veranstaltungsberichte

erschienen

Litauen, 28. September 2015

Gruppenbild Delegation Litauen und Lettland

Die Delegation vor der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Kontakt

Henri Bohnet

Leiter des Auslandsbüros Griechenland (in Vorbereitung)

Henri Bohnet
Tel. +49 30 26996-3359 / -3367 und -3381
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