Publikationen
Soziale Bewegungen und Verfassungsreformen in der arabischen Welt
Der Transformationsprozess in der arabischen Welt hat gezeigt, dass Forderungen nach Würde und einem integeren, partizipativen politischen System in der arabischen Welt allgegenwärtig sind. Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat zusammen mit dem Centre Marocain des Sciences Sociales und dem Centre de Développement de la Région de Tensift am 16. Und 17. Dezember 2011 in Marrakesch eine internationale Konferenz zum Thema „Soziale Bewegungen und Verfassungsreformen in der arabischen Welt“ veranstaltet. mehr…
Marokko nach der Wahl
Ein Schritt in Richtung Demokratie und Rechtsstaatlichkeit
Die Wahlen für die erste Kammer des marokkanischen Parlaments am 25. November 2011 können als Erfolg für die Demokratisierung des Landes bewertet werden. Sie können sich als Schritt zu neuer Stabilität erweisen sowie zu einer Legitimität, die nicht durch Revolution erzwungen, sondern durch Reform erreicht werden konnte. mehr…
Verfassung und nachhaltige Entwicklung
Das Treffen zielte darauf ab, die Zusammenhänge zwischen der neuen marokkanischen Verfassung und dem Begriff von „ nachhaltiger Entwicklung“ hervorzuheben. Zum ersten Mal in der marokkanischen Verfassungsgeschichte wird das Recht auf nachhaltige Entwicklung anerkannt. Dieses neu eingeführte Recht stellt den marokkanischen Staat vor eine Herausforderung, da dieser jetzt dazu verpflichtet ist, den Rahmen für die Anwendung dieses Rechts zu schaffen... mehr…
Klimareport 2011
Politik und Wahrnehmung
Im KAS-Klimareport 2011 sind Stimmungsbilder zur nationalen Umwelt- und Klimapolitik für eine Vielzahl von verschiedenen Ländern zusammengetragen worden. Die Beiträge der Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung geben einen Eindruck davon, wie sich der Klimawandel regional auswirkt, wie er öffentlich und politisch wahrgenommen wird und welche klimarelevanten innen- und außenpolitischen Konsequenzen damit im Einzelnen verbunden sein können. mehr…
Kann der Weg das Ziel sein?
Der Ausgang der Nationalwahlen in Marokko ist unabsehbar
Wenige Wochen vor den vorgezogenen Neuwahlen der ersten Kammer des Parlaments, die für den 25. November angesetzt sind, kursieren über den Tag danach Spekulationen, Wunschdenken und Rätselraten. Überzeugende Analysen oder belegbare Trendmeldungen fehlen. Was die Parteienlandschaft betrifft, zeichnen sich immer neue Konstellationen ab, unter denen die islamistische „Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung“ (PJD) die größte Unbekannte ist. Das besondere Augenmerk liegt jedoch immer weniger auf den Parteien als vielmehr auf der außerparlamentarischen „Bewegung 20. Februar“, mehr…