Unterstützung für Lösung in der Namensfrage

Pöttering empfängt mazedonische Delegation

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Am 21. Februar empfing der ehemalige Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. und Präsident des Europäischen Parlaments a.D., Dr. Hans-Gert Pöttering, den stellvertretenden mazedonischen Ministerpräsidenten Bujar Osmani und den mazedonischen Außenminister Nikola Dimitrov zu einem vertraulichen Hintergrundgespräch.

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Bujar Osmani (stellv. mazedonischen Ministerpräsident) und Dr. Hans-Gert Pöttering (ehemalige Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. und Präsident des Europäischen Parlaments a.D)

Bujar Osmani (stellv. mazedonischen Ministerpräsident) und Dr. Hans-Gert Pöttering (ehemalige Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. und Präsident des Europäischen Parlaments a.D.)

An dem Gespräch in konstruktiver und offener Atmosphäre nahmen auch der Vorsitzende der Parlamentariergruppe Südosteuropa des Deutschen Bundestags, Stephan Albani MdB, und Matthias Lüttenberg aus dem Bundeskanzleramt teil. Aktuelle Fortschritte und Herausforderungen in den Verhandlungen zur Lösung der Namensfrage, die Umsetzung der mazedonischen Reformvorhaben, interethnische Beziehungen und der Einfluss externer Akteure in der Region standen im Mittelpunkt des Austausches. Herr Dr. Pöttering betonte, dass die Konrad-Adenauer-Stiftung die Bemühungen zu einer einvernehmlichen Lösung des Namensstreits mit Griechenland nachdrücklich begrüße und bereit sei, mazedonisch-griechische Begegnungen auf unterschiedlichen Ebenen zu unterstützen. Zugleich unterstrich er die Notwendigkeit eines inklusiven innergesellschaftlichen Dialogs unter konstruktiver Beteiligung der relevanten zivilgesellschaftlichen Gruppierungen und politischen Kräfte des Landes.

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erschienen

Mazedonien, 22. Februar 2018