Top of the Blogs 2018 #3

Auch verfügbar in English

Diese Woche geht es bei den Top of the Blogs um den Wandel. Zustände verschlechtern sich, aber manchmal wendet sich etwas auch zum Besseren. Einer unser Autoren frage sich, wie er selbst Dinge verändern kann. Eine schwierige Frage.

Ohne Zweifel muss man für die Veränderung kämpfen
africablogging.org

In Tansania dürfen schwangere Mädchen nicht mehr zur Schule gehen, auch nach der Geburt nicht. Chambi Chachage fragt sich, wie wir helfen können – nicht nur den jungen Müttern, sondern allen Schulkindern, die auf dem Boden lernen müssen, statt an einem Tisch. Ist es besser, aktives Lobbying zu betreiben, das vielleicht nachhaltiger ist? Aber wie hilft das den Schülern, die jetzt eine angemessene Ausbildung verdienen?

Kenias Medien kämpfen für ihre Zukunft, nachdem die Regierung sie abgeschaltet hat
qz.com

Raila Odinga, Oppositionsführer in Kenia, hat endlich sein Versprechen gegenüber seinen Anhängern eingelöst: am Dienstag lies er sich als „Volkspräsident“ vereidigen. Die kenianische Regierung reagierte, indem sie viele private Sender abschalten lies, die von dem Amtsantritt berichteten. Dies ist ein erheblicher Einschnitt in die Pressefreiheit und nur ein weiterer Schritt Kenias auf dem Weg zur vollständigen Zensur.

Wie sind die Fulani zum Feindbild in Nigeria geworden?
africasacountry.com

Was hat sich in Nigeria verändert? Früher wurden die Fulani, ein Hirtenvolk, von den Kindern der Dörfer mit dem Ruf Baba Yaya – Väter des Viehs – empfangen. Heute werden sie in Nigeria zunehmend als Bedrohung wahrgenommen. Warum? Möglicherweise auch wegen Boko Haram, deren Angriffe im ganzen Land Misstrauen und Instabilität verursachen. Anhand dieses Problems zeichnet der Artikel ein eindrückliches Bild des gegenwärtigen Nigerias – mit all den Problemen und Ängsten der Menschen.

Mit Wasser umgehen: Eine Lektion aus dem Haus meines Vaters
enca.com

Eine eindrückliche und liebevolle Hommage an einen alten Mann, der in Kapstadt wohnt. Der Artikel zeigt, wie die einfachen Leute mit der Wasserkrise im Westkap umgehen. Der Vater des Autors ist es gewohnt, Wasser zu sparen. Er hat als Kind gelernt, mit wenig Wasser zu leben und so ist es geblieben, als er älter wurde. Denn er hat immer am Day Zero gelebt.