Länderberichte

Mosambik nach dem Mord an Verfassungsrechtler Gilles Cistac

Der mosambikanische Verfassungsrechtler Giles Cistac wurde am 3. März 2015 gegen 8.50 Uhr auf offener Straße mit vier Schüssen von bisher noch unbekannten Tätern ermordet. Cistac war ein Dozent der Rechtsfakultät der Eduardo Mondlane-Universität in Maputo. Über mehr als zehn Jahre hatte der auf Rechtsstaatlichkeit und Verfassungsfragen spezialisierte Mosambikaner mit algerischen Wurzeln als Partner mit der Konrad-Adenauer-Stiftung zusammengearbeitet. mehr…

24. März 2015

Zum Tode von Nelson Mandela

Früherer Staatspräsident stirbt 95-jährig

Mit Bangen hatte die südafrikanische Bevölkerung diesen Moment erwartet, besorgt um den Vater ihrer Nation, aber auch um die Einheit des Landes, für die Nelson Mandela so bedeutend ist. mehr…

Dr. Holger Dix | 6. Dezember 2013

ANC setzt auf Zuma

Trotz sinkender Beliebtheit

Jacob Zuma bleibt für weitere fünf Jahre Präsident des südafrikanischen ANC. Damit könnte er eine weitere Amtszeit als südafrikanischer Präsident ab 2014 antreten. Beim ANC-Parteitag in Mangaung stimmten drei Viertel der rund 4000 Delegierten für den 70-jährigen. Sein bisheriger Stellvertreter Kgalema Motlanthe hatte es auf eine Kampfabstimmung ankommen lassen und verzichtete nach seiner Niederlage auf jegliches andere Parteiamt. mehr…

Christian Echle | 19. Dezember 2012

Südafrikas Medienfreiheit unter Druck

ANC in offener Konfrontation mit den Medien

Die südafrikanische Polizei kommt mit erdrückender Stärke. Acht Mitglieder einer Spezialeinheit führen den Zugriff durch. Der Journalist Mzilikazi wa Afrika wird auf offener Straße festgenommen und abgeführt wie ein gefährlicher Schwerverbrecher. Fotografen, die die Szene dokumentieren wollen, werden durch die Spezialeinheit an ihrer Arbeit gehindert. Anschließend stellen die Polizisten das Haus des Journalisten auf den Kopf, nehmen sogar den Computer seines achtjährigen Sohnes mit. Einen Durchsuchungsbefehl haben die Männer nicht. mehr…

Frank Windeck | 13. August 2010

Südafrika verspielt Chancen der digitalen Migration

Neue Digitalkanäle bringen zwar mehr Programme, aber nicht mehr Vielfalt in die südafrikanische Medienlandschaft – von mehr Qualität ganz zu schweigen. Die Gründe dafür liegen vor allem in den Regeln, die die Regulierungsbehörde des Landes mit den neuen Angeboten verknüpft. mehr…

Frank Windeck | 3. September 2009


Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 80 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.