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Willkommen bei dem Medienprogramm Südosteuropa

Das Medienprogramm Südosteuropa der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) besteht seit 2005. Zuerst wurde es vom KAS-Auslandsbüro in Zagreb betreut, seit Januar 2007 hat es seinen eigenständigen Sitz in Sofia. Es umfasst Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, die Republik Moldau, Rumänien und Serbien.

Das Medienprogramm Südosteuropa ist Teil des weltweiten Medienprogramms der KAS. Neben dem Büro in Sofia unterhält es weitere Regionalbüros in Buenos Aires (für Lateinamerika), Johannesburg (für Afrika südlich der Sahara) und Singapur (für Asien). Im Rahmen ihrer weltweiten Demokratieförderung legt die KAS damit einen besonderen Schwerpunkt auf die Förderung freier und unabhängiger Medien als Grundvoraussetzung für die Meinungsbildung der Bürger in einem demokratischen Gemeinwesen.

Zentrales Ziel der Medienarbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung in den Ländern Südosteuropas ist es, die Rolle der Medien im Prozess der Demokratisierung und Transformation zu stärken. Dieses Ziel kann aber nur erreicht werden, wenn alle relevanten Akteure für die Entwicklung freier und unabhängiger Medien mit einbezogen werden. Das sind die Journalisten, aber auch die Medienunternehmer, die Politik, zivilgesellschaftliche Organisationen und die Wissenschaft. Es geht dabei vor allem auch um ein gemeinsames Rollenverständnis von Medien in einer Demokratie.

Vor diesem Hintergrund organisiert und unterstützt das Medienprogramm Südosteuropa gemeinsam mit nationalen und regionalen Kooperationspartnern Bildungsmaßnahmen und Dialogprogramme. Dazu gehören nationale und internationale Konferenzen, Seminare, Workshops, Trainings sowie die Erstellung von Studien und Analysen. Der länderübergreifende Ansatz des Medienprogramms dient dazu, insbesondere die regionale Zusammenarbeit und den Austausch zwischen den Ländern in der Region zu vertiefen. Um dies zu erreichen, unterstützt die KAS regionale Netzwerke und Dialogplattformen. Darüber hinaus lädt die KAS zu Informationsreisen nach Deutschland ein und fördert begabte Nachwuchskräfte in der Region sowie in Deutschland.

Das Medienprogramm Südosteuropa arbeitet dabei mit Personen und Institutionen zusammen, die mit professioneller Medienarbeit zu tun haben: Journalisten aus allen Medienbereichen, Verleger, Führungskräfte von Medienhäusern, berufsständische Organisationen und Nichtregierungsorganisationen, Medienrechtler und Wissenschaftler, Kommunikationsexperten und Politiker.

Bei den Maßnahmen des Medienprogramms Südosteuropa stehen in der praktischen Arbeit folgende Aktionsbereiche im Vordergrund:

1. Qualifizierung von Journalisten

Hierbei sollen die Voraussetzungen für eine qualitätsvolle sowie inhaltlich fundierte Berichterstattung verbessert werden. Das Programm vermittelt neben journalistisch-handwerklichen Fähigkeiten insbesondere Kenntnisse in den Bereichen Demokratie, Europäische Integration, Außen- und Sicherheitspolitik, Soziale Marktwirtschaft und Rechtsstaat. Außerdem geht es um die Etablierung medienethischer Standards und die Förderung von Institutionen analog zum Deutschen Presserat. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, dass die Medien in Südosteuropa ihre Wächter- und Informationsfunktion besser wahrnehmen können.

2. Medienfreiheit und Meinungspluralismus

Die Einflussnahme politischer und wirtschaftlicher Interessengeflechte, aber auch die zunehmende Konzentration der Medienanbieter sowie die Intransparenz des Medieneigentums gefährden den Meinungspluralismus und die Medienfreiheit in der Region. Deshalb gilt es, die Rahmenbedingungen für eine unabhängige und vielfältige Medienlandschaft zu verbessern. Das Medienprogramm der KAS fördert den Dialog zwischen Politik, Medien und zivilgesellschaftlichen Organisationen über die Rolle der Medien und unterstützt gemeinsam mit dem KAS-Rechtsstaatsprogramm http://www.kas.de/rspsoe die Entwicklung des Medienrechts in Südosteuropa.

3. Politische Kommunikation

Eine moderne, professionelle und verantwortungsvolle politische Kommunikation ist Kernbestandteil einer vitalen und funktionierenden Demokratie. Politische Kommunikation muss zur Vermittlung von demokratischen Positionen und Inhalten dienen. Im Rahmen des Netzwerkes der Europäischen Volkspartei (EVP) unterstützt die KAS die Partnerparteien in der Region bei der Professionalisierung ihrer Kommunikation.

Konrad-Adenauer-Stiftung

Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind die Leitprinzipien der Arbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS). Die KAS ist eine Politische Stiftung, die der Christlich Demokratischen Union Deutschlands (CDU) nahesteht. Als Mitbegründer der CDU und erster deutscher Bundeskanzler verband Konrad Adenauer (1876-1967) christlich-soziale, konservative und liberale Traditionen. Sein Name steht für den demokratischen Wiederaufbau Deutschlands, die außenpolitische Verankerung in einer transatlantischen Wertegemeinschaft, die Vision der europäischen Einigung und die Orientierung an der Sozialen Marktwirtschaft. Sein geistiges Erbe ist uns weiterhin Aufgabe und Verpflichtung zugleich.

Mit unserer Europäischen und Internationalen Zusammenarbeit setzen wir uns dafür ein, dass Menschen selbstbestimmt in Freiheit und Würde leben können. Wir leisten einen werteorientierten Beitrag dazu, dass Deutschland seiner wachsenden Verantwortung in der Welt gerecht wird.

Wir wollen Menschen dazu bewegen, die Zukunft in diesem Sinne mitzugestalten. Durch weltweit mehr als 70 Büros und Projekte in über 120 Ländern leisten wir einen eigenständigen Beitrag zur Förderung von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Sozialer Marktwirtschaft. Um Frieden und Freiheit zu sichern, unterstützen wir den kontinuierlichen außen- und sicherheitspolitischen Dialog sowie den Austausch zwischen Kulturen und Religionen.

Im Zentrum steht für uns der Mensch in seiner unverwechselbaren Würde, seinen Rechten und Pflichten. Er bildet für uns den Ausgangspunkt für soziale Gerechtigkeit, freiheitliche Demokratie und nachhaltiges Wirtschaften. Indem wir Menschen zusammenbringen, die ihre gesellschaftliche Verantwortung annehmen, entwickeln wir aktive Netzwerke in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Unser politisches Wissensmanagement verbessert die Chancen, die Globalisierung sozial gerecht, ökologisch nachhaltig und wirtschaftlich effizient zu gestalten.

Partnerschaftlich arbeiten wir mit staatlichen Institutionen, Parteien, Organisationen der Bürgergesellschaft sowie ausgewählten Eliten zusammen. Durch unsere Ziele und Wertevorstellungen wollen wir insbesondere in der Entwicklungspolitik auch in Zukunft Politische Zusammenarbeit regional und global vertiefen. Zusammen mit unseren Partnern tragen wir zu einer internationalen Ordnung bei, die jedem Land eine Entwicklung in Freiheit und Eigenverantwortung ermöglicht.