Länderberichte
Lateinamerikas Weichenstellung auf dem Weg ins digitale Zeitalter
Die Entwicklung des digitalen Fernsehens und die infrastrukturelle Integration der Telekommunikationsnetzwerke verändert die regionale Medienlandschaft Lateinamerikas zusehends. Wirtschaftlich und politisch sind die Regierungen des Subkontinents vor Herausforderungen gestellt, denen sie auf ganz unterschiedliche Weise entgegentreten. mehr…
Europas Krise bewegt Lateinamerika
Die Weltwirtschaftskrise 2008, die den Regierungschefs vieler Länder Sorgen bereitete, hat in Lateinamerika nicht wie eine Bombe eingeschlagen. Mehr noch, viele Länder der Region sind „mit einem blauen Auge“ davon gekommen oder haben sogar keine negativen Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise erlebt. Länder wie Kolumbien oder Peru zum Beispiel. In den Meinungsseiten der Zeitungen verschiedener lateinamerikanischer Länder macht es den Anschein, als seien diese Länder zur erneuten Krise der Euro-Staaten noch weniger betroffen. mehr…
Lateinamerika – Wer fürchtet sich vor Wikileaks?
Seit Tagen dominieren die Schlagzeilen über die Enthüllungsplattform „WIKILEAKS“ und die jüngste Veröffentlichung von Dokumenten der US-Botschaften die Berichterstattung auf der ganzen Welt. Auch in Lateinamerika fand „Cablegate“ ein breites Medienecho, doch die Reaktionen in den einzelnen Ländern fallen sehr unterschiedlich aus. Zugleich wirft nicht nur die Publizierung unredigierter Informationen existentielle Fragen hinsichtlich der Zukunft des investigativen Journalismus auf. mehr…
Die verkaufte Vielfalt
Remigio Ángel González verlieh Filme und Fernsehprogramme. Als der aus Nordamerika stammende mexikanische Geschäftsmann damit anfing, nannten ihn alle noch bei seinem Namen. Heute ist er als "das Phantasma" bekannt. Es blieb nicht beim Filmverleih. Seit Jahrzehnten sammelt Angel "das Phantasma" Medien. mehr…
Anzeigengeschäfte für die Medien – Schleichwerbung für die Politik
Kommunikationsstrategien auf südamerikanisch
Ein dicker Stoß Blätter mit Nummern und Namen von Medienhäusern, wahllos durcheinander gewirbelt – so sieht die Dokumentation darüber aus, wie die Regierung Kirchner Werbung der öffentlichen Hand verteilte. Die angesehene Medienexpertin Maria O´Donnell machte sich daran, diesen Zahlensalat einmal zu entziffern. Was sie im Zuge ihrer mehrmonatigen Recherche herausfand, lässt aufhorchen: Noch 2003 verfügte die Medienabteilung der argentinischen Regierung über einen Haushalt von 23 Millionen Pesos, gut sieben Millionen US Dollar. mehr…
Über diese Reihe
Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 70 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.