Soziale Marktwirtschaft

Auch verfügbar in Español

Leitlinien für Wohlstand, soziale Gerechtigkeit und nachhaltiges Wirtschaften

Die Bewältigung der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise erfordert internationale Regeln. Das Ordnungsmodell der Sozialen Marktwirtschaft bietet einen solchen Orientierungsrahmen. Es hat sich national bewährt. Die Staaten der Europäischen Union verpflichten sich im Vertrag von Lissabon auf eine „wettbewerbsfähige Soziale Marktwirtschaft” hinzuwirken. Die Institutionen der Europäischen Union, insbesondere das Europäische Parlament, haben gerade in den zurückliegenden Monaten unter Beweis gestellt, dass sie diesem Auftrag Rechnung tragen.
Nun muss den Prinzipien auch international Geltung verschafft werden. Worauf es dabei ankommt, haben führende Repräsentanten von Politik und Wissenschaft in der in der Europäischen Union in den folgenden Leitlinien festgehalten.
Die Unterzeichner des Papiers sind der Präsident des Europäischen Parlamentes, Prof. Hans-Gert Pöttering, der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Prof. Bernhard Vogel, der Vorsitzende der EVP-Fraktion, Joseph Daul, der Vorsitzende der Europäischen Volkspartei, Wilfried Martens, sowie der Vorsitzende des Wetenschappelijk Instituut voor het CDA, Prof. C.P. Veerman.

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60 Jahre Soziale Marktwirtschaft

Die Publikation "60 years of social market economy - Formation, Development and Perspectives of a Peacemaking Formula" bietet einen Überblick über die Inhalte einer Konferenz, die von der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kooperation mit dem European Business Circle (EuBC) und der University of Oxford Ende November 2009 in Sankt Augustin veranstaltet wurde.

Nach einem Rückblick auf die Nachkriegswirtschaft in Deutschland und ideelle Grundlagen der Sozialen Marktwirtschaft zeichnen die Herausgeber Christian L. Glossner und David Gregosz deren weitere Entwicklung in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts nach. Abschließend werden Rolle und Perspektiven dieses Wirtschaftsmodells angesichts aktueller Herausforderungen wie weltweiter Finanzkrise oder Klimawandel analysiert.

Zum Download der englischsprachigen Publikation gelangen Sie hier.


In Freiheit und Verantwortung Wirtschaften

Die vorliegende Broschüre gibt anhand ausgewählter Beispiele von allen Kontinenten, auf denen die KAS aktiv ist, einen Überblick über die Projekte und Programme der Stiftung zur Sozialen Marktwirtschaft. Unterschiedliche Partner, Dialog- und Kooperationsformate, Arbeitsansätze und Instrumentarien werden dabei vorgestellt. Langjährige Präsenz in der Mehrzahl unserer Projektländer hat uns den Aufbau vertrauensvoller Beziehungen zu Entscheidungsträgern, politischen Eliten und wichtigen Multiplikatoren ermöglicht. Sie stehen uns in unseren Grundwerten Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität nahe. Das Engagement zur Sozialen Marktwirtschaft wollen wir mit ihnen weiterhin intensivieren und neuen Herausforderungen auf diesem Wege begegnen.

Zum Download der Publikation gelangen Sie hier.


Themenportal Soziale Marktwirtschaft der Konrad-Adenauer-Stiftung

Weiterführende Informationen und aktuelle Publikationen zum Modell der Sozialen Marktwirtschaft als Garant für wirtschaftlichen Erfolg und soziale Stabilität finden Sie auf dem entsprechenden Themenportal der Konrad-Adenauer-Stiftung.


Themenportal G20

Die Konrad Adenauer Stiftung widmet der Gruppierung der G20 ein eigenes Themenportal. Aktuelle Berichte und weiterführende Informationen finden Sie unter dem folgenden Link.


Lehren aus der Finanzmarktkrise - Ein Comeback der Sozialen Marktwirtschaft

Die Krise auf den Finanzmärkten hat zu einer tiefen Verunsicherung geführt, die weit über die Welt der Wirtschaft und der Finanzen hinausreicht. Sie betrifft längst nicht mehr nur die Wall Street oder den anglo-amerikanischen Wirtschaftsraum. Damit ist die Finanzkrise kein rein finanzwirtschaftliches oder wirtschaftspolitisches Thema mehr, sie ist ein ordnungspolitisches, ein gesellschaftspolitisches Thema geworden. Nur in einer Gesamtschau aus wirtschafts- und ordnungspolitischen sowie sozialethischen Blickwinkeln kann die Krise dauerhaft überwunden werden.

  • Band I: Ordnungspolitische und sozialethische Perspektiven - Joachim Fetzer, Lothar Funk, Bodo Herzog, Joachim Wiemeyer, Berlin, 26. Nov. 2008 - Herausgeber: Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., ISBN 978-9-940955-38-8
  • Band II: Perspektiven aus der Praxis - Roland Koch, Claus-Peter Allmendinger, Heinrich Haasis, Thomas Jorberg, Jens Petersen, Hubertus Primus, Norbert Walter, Mathias Wendt, Berlin, 8. Mai 2009 - Herausgeber: Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., ISBN 978-3-940955-79-1
  • Band III: Verflochtene Krisen. Von der Finanzmarkt- zur Eurokrise - Matthias Schäfer, David Gregosz, Heribert Dieter, Henrik Enderlein, Lothar Funk, Günter Grosche, Bodo Herzog, Nils aus dem Moore, Max Otte, Hans-Jürgen Wagener, Berlin, 8. Dez. 2010 - Herausgeber: Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., ISBN 978-3-924775-00-7



Portal Soziale Marktwirtschaft für Kuba

Über den folgenden Link gelangen Sie zu einem Portal der Christlich-Demokratischen Partei Kubas (PDC) mit Informationen und Analysen zur Sozialen Marktwirtschaft als alternatives Wirtschaftsmodell für die Insel.


Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zum ordnungspolitischen Kurs der Bundesregierung

Am 23. Februar war Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zu Gast bei der Stiftung Ordnungspolitik in Freiburg. Dort hielt sie im Kaisersaal des historischen Kaufhauses eine Rede, die das Spannungsfeld zwischen ordnungspolitischen Prinzipien und der Verpflichtung zum pragmatischen Handeln beleuchtete. Ihrer Auffassung nach habe der „Staat als Hüter der Ordnung“ im Laufe der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise „eine Renaissance erfahren“. Sie plädierte dafür, „die richtigen Lehren aus dem, was wir in den letzten Jahren erlebt haben“, zu ziehen und „nicht zu schnell wieder zur Tagesordnung überzugehen“. Die Ordnungspolitik habe „ihre große Stunde“ in der Frage der Schaffung eines internationalen Ordnungsrahmens vor sich. Mit Bezug auf die Spannungen im Euro-Währungsgebiet bekannte sich die Bundeskanzlerin dazu, „wirtschaftspolitische Kohärenz“ durch eine Orientierung am jeweils Besten in Europa und nicht am Durchschnitt erreichen zu wollen. Es müsse verhindert werden, dass „Europa als Ganzes“ Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zu anderen Kontinenten verliere. In diesem Zusammenhang sprach sie sich „dezidiert“ gegen Eurobonds zur Stützung anderer Staaten der Euro-Zone aus. In der anschließenden Diskussion bekannte sich die Bundeskanzlerin ausdrücklich zur deutschen Schuldenbremse. Diese sei Bestandteil des Grundgesetzes und nicht verhandelbar. Eine Aufweichung der Schuldenbremse durch erneute Grundgesetzänderung werde es mit ihr unter keinen Umständen geben.

  • Die vollständige Rede von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel finden Sie unter dem folgenden Link.
  • Zum Portal der Stiftung Ordnungspolitik mit weiteren Vorträgen zur Ordnungspolitik gelangen Sie hier.