Informationen zur Malaria
Informationen zur Malaria in Mosambik und Malawi
Malaria ist eine Krankheit, die weltweit in feuchttropischen Gebieten vorkommt und gegen die es keinen aktiven Impfschutz gibt. Sowohl Mosambik als auch Malawi sind Malariagebiete. Die folgenden Informationen sollen Interessenten an einem Praktikum nicht abschrecken, sondern verdeutlichen, dass man sich mit diesem Thema beschäftigen sollte, und Hinweise auf Informationsquellen geben.
Malaria tritt in vier verschiedenen Formen auf, die durch unterschiedliche Parasiten, die sog. Plasmodien, ausgelöst werden. Das Plasmodium falciparum verursacht die gefährlichste und am weitesten verbreitete Form der Malaria, die Malaria Tropica, welche zu 85% auch in Mosambik und Malawi vorkommt. Der Parasit wird durch den Stich der weiblichen Anophelesmücke übertragen, die vorwiegend in der Dämmerung und nach Einbruch der Dunkelheit aktiv ist.
Bei einer schnellen Diagnose und Behandlung heilt auch die Malaria Tropica wieder vollständig aus. Daher ist es wichtig sich bei den ersten Symptomen, wie unscheinbare Kopf- und Gliederschmerzen sowie allgemeinem Krankheitsgefühl verbunden mit hohem Fieber, sofort an einen Arzt zu wenden. Die Symptome verlaufen meist in unregelmäßen Schüben und verschwinden dann wieder für einige Stunden. Die Krankheit kann auch noch Wochen nach der Rückreise aus einem Malariagebiet auftreten.
Den besten Schutz vor der Malaria bieten lange, hautbedeckende Kleidung nach Einbruch der Dunkelheit, mückensichere Räume (Klimaanlage, Fliegengitter, Moskitonetz) sowie das Auftragen von moskitoabweisenden Mitteln, sog. Repellents (z.B. Autan oder DEET) auf unbedeckte Hautstellen. Zusätzlich lassen sich Moskitos durch Insektizide-Sprays, Verdampfer und Räucherspiralen aus Räumen fernhalten. Ein Repellent und Moskitonetz sollten zum Reisegepäck gehören.
Darüber hinaus gibt es verschreibungspflichtige Malariamittel zur sog. Chemoprophylaxe, die zum Teil Nebenwirkungen hervorrufen können. Das neue Mittel Malarone, welches auch als Therapeutikum genutzt wird, soll die geringsten Nebenwirkungen aufweisen, ist jedoch relativ teuer.
Prinzipiell muss jeder selbst abwägen, welche Formen der Prophylaxe er durchführt.
Gesundheitsinformationen:
Es sollten die allgemeinen Gesundheitsinformationen des Auswärtigen Amtes zu Mosambik bzw. Malawi beachtet werden.