„Politische Mönche“ und die Zukunft der Demokratie

Buddhistischer Nationalismus bekommt in der jungen Demokratie Myanmars Aufwind.

Mönchsgemeinschaften haben in Myanmar zwar schon immer eine wichtige Rolle gespielt, doch sollten sie stets ihre Distanz zu politischen Angelegenheiten wahren. Einhergehend mit der gegenwärtigen Demokratisierung entstehen neue Freiräume für von Mönchen gegründete Organisationen, die sich als selbsternannte Hüter des Buddhismus wähnen. Jedoch birgt die Einflussnahme dieser Organisationen ein Konfliktpotenzial für die junge Demokratie, da diese mit einer Vermengung von Religion und Nationalismus einhergeht.

Zwei Tage vor der US-Präsidentschaftswahl ließ U Wirathu, einer der führenden Mönche der Organisation for the Protection of Race and Religion (Ma Ba Tha), auf Facebook verkünden: „We stand with DONALD TRUMP“. Man kann vermuten, dass die islambezogene Wahlkampfrhetorik des Republikaners den Mönch beeindruckte. Die Mönchsgemeinschaft (Sangha) hat in Myanmar zwar immer eine wichtige und autonome Rolle gespielt, doch soll sie stets ihre Distanz zu politischen Angelegenheiten wahren. Einhergehend mit der gegenwärtigen Demokratisierung entstehen neue Freiräume für von Mönchen gegründete Organisationen wie Ma Ba Tha, die sich als selbsternannte Hüter des Buddhismus wähnen. Zwar repräsentiert Ma Ba Tha nicht die gesamte Sangha, aber der Einflussnahme dieser Organisationen auf die junge Demokratie muss entsprechend Aufmerksamkeit gewidmet werden, da das Konfliktpotenzial einer Vermengung von Religion und Nationalismus groß ist.

Myanmars Bevölkerung ist kulturell mehrheitlich vom Theravada-Buddhismus beeinflusst. Die Anzahl der buddhistischen Mönche und Novizen in Myanmar wird auf rund 500.000, die der Nonnen auf rund 75.000 , geschätzt. Die Sangha genießt weitverbreitete Verehrung innerhalb der Bevölkerung. Die von ihr geführten Klosterschulen stellen einen Eckpfeiler des bis zuletzt staatlich vernachlässigten Bildungssystems dar und machen die Mönche bis heute zu einem der wichtigsten gesellschaftlichen Akteure . Zur Zeit der birmanischen Könige genoss die Sangha großen Einfluss und Schutz durch den Monarchen, dessen Herrschaft sie durch Zeremonien und Riten legitimierte . Die Sangha sah sich durch die britische Kolonialmacht und die erzwungene Absetzung des Königs 1885, ihres bisherigen Schutzherren, direkt bedroht. 1938 verstarb dazu der vorerst letzte Oberste Mönchspatriarch, dessen Amt entmachtet und nicht wieder besetzt wurde , wodurch zwei ordnende Institutionen verloren gingen.

Somit begann die Entstehung eigenständiger, politisch aktiver Mönchsorganisationen. Oftmals von ausländischen Ideen inspiriert begannen Mönche in ihrer Ablehnung gegenüber der Kolonialmacht die buddhistische Lehre mit nationalistischen und sozialistischen Konzepten zu verbinden. Diese speziell vom Buddhismus geprägte Unabhängigkeitsbewegung wurde u.a. von Organisationen wie der „Young Men’s Buddhist Association“ und der Vipassana-Bewegung angeführt . Die Kolonialregierung sprach von „politischen Mönchen“, um dadurch deren religiöse Integrität zu diskreditieren.

Nach Erlangen der Unabhängigkeit blieb die Sangha in der Politik der neuen Demokratie involviert. Der seit den 1940er Jahren amtierende Premierminister U Nu übte dabei einen offen pro-buddhistischen Einfluss aus. Zur engeren Bindung der Sangha an den Staat wurde von ihm das Buddhist Sasana Council eingerichtet. Darüber hinaus wurde auf Betreiben der Union Presiding Monks Association 1961 das Gesetz zur Erhebung des Buddhismus zur Staatsreligion erlassen. Um Kompromiss bemüht, wollte er die Religionsfreiheit der christlichen und muslimischen Minderheiten im Lande gesetzlich verankern, wogegen sich scharfer Protest der Young Monks’ Association mit damals über rund 30.000 Mitgliedern erhob. Der Interessenskonflikt zwischen Regierung und Mönchen beförderte die zunehmende politische Instabilität, die den Militärputsch 1962 zur Folge hatte.

Unter dem Militärregime von Ne Win (1962-1988), welches den „Birmanischen Weg zum Sozialismus“ propagierte, sollte die politische Einflussnahme der Religion beschränkt werden. Jedoch kam es auch in dieser Ära, die von deutlichem Wohlstandsverlust der Gesellschaft und Repression geprägt war, sowohl 1974 und schließlich 1988 zu Protesten, an denen erneut zahlreiche Mönche beteiligt waren. Dieser von Mönchen angeführte Protest setzte sich 1990 nach nicht anerkannten Wahlen fort und mündete in der „Safran-Revolution“ von 2007. Die damals gegründete All Burma Monks Alliance (ABMA) organisierte einen Massenprotest von Mönchen, der sich schnell über das gesamte Land ausbreitete. Zwar wurden die Demonstrationen gewaltsam niedergeschlagen, doch stellte die Sangha durch Mobilisierung ihrer Mitglieder wieder einmal ihren Einfluss auf die Politik unter Beweis. Die endgültige Öffnung des Landes folgte nur wenige Jahre danach.

Kompliziertes Verhältnis zwischen Religion und Staat

Seit 1980 existiert das vom damals militärisch geführten Ministerium für Religiöse Angelegenheiten organisierte State Sangha Maha Nayaka Committee (Ma Ha Na), welches aus 47 Äbten mit einem Vorsitzenden besteht. Ziel der Militärregierung war es, die staatliche Kontrolle auf die gesamte Mönchsgemeinschaft auszuweiten. Ma Ha Na entscheidet seitdem in Angelegenheiten, die die Organisation der Sangha bzw. Auslegung religiöser Vorschriften (Vinaya) betreffen. Das Komitee untersteht bis heute direkt dem Ministerium, welches auch seine Mitglieder bestimmt. Erlasse und Verordnungen des Ma Ha Na gelten als bindend für alle Mitglieder der Sangha – bei Nichteinhaltung droht der permanente Ausschluss aus der Gemeinschaft. Zwar sollen sich die Mönche entsprechend des Vinaya primär ihren monastischen Aufgaben widmen, jedoch leben sie aufgrund der täglichen Interaktion mit Laien nicht abgeschottet von der übrigen Gesellschaft. Im Sinne eines sozial engagierten Buddhismus leisten zahlreiche Mönche auch humanitäre Hilfe und betreiben Waisenhäuser. Zudem übernehmen Mitglieder der Sangha auch streitschlichtende, klassisch justizielle Aufgaben. Darüber hinaus behält sich die Sangha das Recht vor, diejenigen öffentlichkeitswirksam (durch Umdrehen ihrer Almosenschale) zu boykottieren, die in ihren Augen eine Bedrohung für den Buddhismus in seiner Gesamtheit (Sasana) darstellen. Dies geschah 2007 beim Protest der Mönche gegen das Militär. Diese Beschützerrolle muss in Verbindung mit Art. 361 der Verfassung von 2008 gesehen werden, die dem Buddhismus eine gehobene Position zuschreibt. Dennoch haben sowohl die vergangenen Militärregierungen als auch Ma Ha Na per Gesetz (Sangha Organization Act) bzw. Verordnungen bestimmt, dass Mönche nicht an politischen Aktivitäten teilnehmen dürfen. Zu diesem Verbot zählt auch die Gründung eigener politischer Organisationen. Auch das Wahlrecht bleibt ihnen laut der Verfassung von 2008 verwehrt. Der Missbrauch von Religion für politische Zwecke und die Anstiftung zu Hass zwischen Religionsgemeinschaften sind von der Verfassung explizit verboten.

Das Erbe der Militärherrschaft

Die Zeit der Militärherrschaft und der jahrzehntelange Bürgerkrieg vertieften die Gräben zwischen Ethnien und Konfessionen zusätzlich. Weite Teile der indisch stämmigen, oft muslimischen, Bevölkerung verloren durch Verstaatlichung ihrer Betriebe und gezielte Einschränkung ihrer staatsbürgerlichen Rechte ihre wirtschaftlich-politische Existenz. Sowohl Muslimen als auch Christen blieben höhere Führungspositionen im Militär unzugänglich. Es überrascht somit nicht, dass der post-sozialistische Nationalismus in Myanmar nicht rein säkular ausgeprägt ist, sondern weiterhin zutiefst mit der Religion der Mehrheitsbevölkerung verbunden ist. Dabei besteht die Gefahr, dass der Buddhismus in dieser neuen Phase der nationalen Identitätsfindung zur Legitimierung von Gewalt verwendet wird. Speziell seit Öffnung des Landes, mit der u.a. auch neue, von einheimischen Muslimen als fremd empfundene, islamische Strömungen einkehrten, zeichnet sich eine Zunahme interkonfessioneller Spannungen ab. Der bisherige Höhepunkt dieser Eskalation waren die Unruhen von 2012-2014 in Zentralmyanmar und im Rakhine-Staat. Blutige Kämpfe zwischen Buddhisten und den offiziell nicht anerkannten muslimischen Rohingya infolge der Vergewaltigung und Ermordung einer Buddhistin im Rakhine-Staat zeigten neue Ausmaße des Konfliktpotenzials auf.

Die Hintergründe dieses schwelenden Konfliktes sind komplex. Es soll aber darauf hingewiesen werden, dass lokale Zeugen und internationale Beobachter der Unruhen mehrfach von im Voraus geplanten Aktionen durch Außenstehende (darunter einzelne Mönche) berichteten. Der Verdacht fällt dabei oft auf (staatlich) organisierte Gruppierungen, wobei die von 2011-2016 regierenden Ex-Militärs solche Verbindungen stets bestritten. Laut Aussage des Mönches Ashin Issariya, der Muslimen während der Unruhen Schutz bot und Aggression von Seiten der Sangha scharf verurteilt, seien nach der Safran-Revolution zu Haftstrafen verurteilte Mönche gezielt rekrutiert worden, um nach ihrer Freilassung nationalistisch betonte Predigten zu halten bzw. gegen Minderheiten zu agitieren.

Die neue Regierung tritt nun das jahrzehntealte Erbe der Militärherrschaft an und muss umgehend Konflikte entschärfen. Mit dem Ma Ha Na besteht weiterhin eine historisch vorbelastete Institution, mit der das Militär in der Vergangenheit die Sangha gefügig machen wollte. Dieses Ziel, wozu solch drastische Anweisungen gehörten, dass NLD-Mitglieder nicht ordiniert werden dürfen, wurde aber nie erreicht. Im Gegenteil erhielt Aung San Suu Kyi stets breite Unterstützung aus den Reihen der Sangha, und Ma Ha Na verlor durch die Kritik an den Mönchsprotesten 2007 stark an Ansehen. Derzeit werden Ma Ha Na und das Ministerium für Religiöse Angelegenheiten speziell aus den Reihen von Ma Ba Tha als unnötige staatliche Einmischung in Religionsfragen kritisiert.

Ma Ba Tha & Co. - Fahnenträger des buddhistischen Nationalismus

Ma Ba Tha ging aus der seit 2012 aktiven, noch lose organisierten, anti-islamischen 969-Bewegung hervor. Die Organisation wird von Mönchen wie U Wirathu geleitet. Bisherige Versuche einzelner Mitglieder, die Organisation als moderate Stimme der Mönche in der Öffentlichkeit zu etablieren , erscheinen zunehmend unrealistisch. Aufgrund von Meinungsverschiedenheiten handelt es sich allerdings, wie im Falle der Sangha, nicht um eine vollständig monolithische Organisation.

U Wirathu ist bekannt dafür, u.a. Muslime (speziell die Rohingya) sowie die UN-Sonderberichterstatterin für Menschenrechte in Myanmar zutiefst vulgär anzugreifen. Seine anti-muslimischen Aufrufe und Videos auf Facebook wie z.B. die verbreitete Nachricht einer nachweislich vorgetäuschten Vergewaltigung gelten als Mitursachen gewalttätiger Ausschreitungen. U Wirathus Äußerungen haben ihm 2013 die kontroverse Bezeichnung „The Face of Buddhist Terror“ durch das Time Magazine eingebracht. So verwundert es nicht, dass Ma Ba Tha die Wiedereinführung des Buddhismus als Staatsreligion fordert . Die europäische Christdemokratie und die Verfassung Irans werden als Vorbilder für den erwünschten religiösen Einfluss auf die Politik zusammengeworfen. Die Rohingya sollen dementsprechend kollektiv das Land verlassen.

Viel beschworene Narrative Ma Ba Thas umfassen die aggressive Expansion des Islams (besonders in ehemals mehrheitlich buddhistischen Ländern), die Integrationsverweigerung aller Muslime, die Verführung buddhistischer Frauen durch den Reichtum muslimischer Männer, die überdurchschnittliche Geburtenrate von Muslimen und die Manipulierbarkeit der zu gutgläubigen Birmanen. Ma Ba Tha setzte sich bereits erfolgreich für vier 2015 verabschiedete und international kritisierte Gesetze „zum Schutz von Rasse und Religion“ ein. Diese bauen auf ähnlichen Gesetzen aus den 1950er Jahren auf und zielen vornehmlich auf die muslimische Minderheit ab. Sie beschränken den Konfessionswechsel, erschweren Ehen zwischen buddhistischen Frauen und Nicht-Buddhisten, verbieten Polygamie und bereiten den Weg für mehr staatliche Geburtenkontrolle. Gegner der Gesetze werden als Verräter und vom Ausland unterstützt gebrandmarkt.

Vor den Parlamentswahlen 2015 griff Ma Ba Tha aktiv in den Wahlkampf ein. Eine eigene Info-Kampagne kritisierte Aung San Suu Kyis NLD als Gefahr für den „Schutz von Rasse und Religion“. Im Zuge der Stimmungsmache gegen Muslime entzog der damalige Präsident Thein Sein den Rohingya als rechtlich nicht anerkannte Staatsbürger das Wahlrecht, wovon diese ironischerweise 2010 noch zugunsten der vorherigen Regierungspartei USDP Gebrauch gemacht hatten. Die NLD zog, wohl auf Druck von Ma Ba Tha, alle ihrer aufgestellten muslimischen Kandidaten zurück. Kleinere, an Ma Ba Tha angelehnte Mönchsorganisationen wie die Patriotic Monks Union (PMU) schrecken auch vor direkter Gewalt gegen Muslime nicht zurück.

Druck auf der neuen Regierung

PMU war für eine Demonstration vor der US-Botschaft in Rangun im April verantwortlich, mit der sie gegen die auch vom US-Botschafter verwendete Bezeichnung ‚Rohingya’ protestierte – Außenministerin Aung San Suu Kyi empfahl ausländischen Organisationen daraufhin den Begriff im offiziellen Sprachgebrauch fallen zu lassen.
Nachdem Phyo Min Thein, NLD-Ministerpräsident der Region Rangun, im Juli Ma Ba Tha als „überflüssig“ bezeichnete, kündigte die Organisation neuen Protest an. Allerdings verkündete Ma Ha Na kurz danach, dass die Aktivitäten von Ma Ba Tha nicht vom obersten Gremium der Sangha abgesegnet seien und dass Ma Ba Tha keine rechtmäßige Unterorganisation der Sangha sei. Selbst der USDP-Minister für Religiöse Angelegenheiten drohte mit rechtlichen Schritten . Konsequenzen dieser Entwicklung bleiben abzuwarten. Im August beauftragte Aung San Suu Kyi Kofi Annan mit der Leitung der Arakan State Advisory Commission zur Lösung des Konfliktes im westlichen Teilstaat des Landes. Das Ma Ba Tha nahestehende Myanmar Nationalist Network protestierte gegen diese Entscheidung in Rangun – ausländische Einmischung in diesen Konflikt ist für die buddhistischen Nationalisten Tabu.

Mögliche Evolution des Nationalismus in Form von Parteienpolitik

Aufgrund Aung San Suu Kyis Zurückhal-tung in der Rohingya-Thematik und Berichten von anti-muslimischen Haltungen innerhalb der NLD ist abzusehen, inwieweit buddhistischer Nationalismus Einfluss auf Mitglieder der NLD ausübt. Kritik an Ma Ba Tha von Aung San Suu Kyi, Phyo Min Thein und anderen einflussreichen NLD-Mitgliedern lässt darauf schließen, dass sich die Führungsebene der Partei zumindest offiziell von solchen Organisationen ab-grenzen möchte. Andere Parteien, die 2015 mit Ma Ba Tha-nahen Argumenten Wahlkampf betrieben, erzielten, bis auf die Arakan National Party (ANP), durchwegs schlechte Ergebnisse. Nach ihrer herben Wahlniederlage wird zu beobachten bleiben, ob die derzeit stärkste Oppositionspartei USDP mit Blick auf die Wahlen 2020 ihren teils buddhistisch-nationalistischen Kurs beibehalten wird. Die ANP kann be-sonders vor dem Hintergrund neuer auf-flammender Unruhen im Rakhine-Staat mit nationalistischen Argumenten punkten. Per Brief der Partei an den designierten US-Präsidenten Trump gratulierte man ihm zu seiner neuen Führungsrolle im Kampf gegen Dschihadisten. Die Stärke der ANP in Rakhine überträgt sich allerdings nicht auf die nationale Ebene, weshalb sie kein Vehikel für eine landesweite Agenda Ma Ba Thas darstellt.

Die enge Verbindung zwischen Staat und Religion in den 1950er und 1960er Jahren sowie der Versuch des Militärs, die Religion zu steuern, können dem zukünftig demokratischen Myanmar als Warnung der Geschichte dienen. Die vermeintliche Trennung von Religion und Staat/Politik bleibt aufgrund von Verfassung und des Einflusses des Ma Ha Na sowie des bislang kaum eingeschränkten politischen Aktivismus einiger Mönche widersprüchlich. Ob die Kritik moderater Mönche und der neuen Regierung den Einfluss von Ma Ba Tha dämpfen wird, bleibt zu beobachten.

Den gesamten Länderbericht inklusive Fußnoten können Sie als PDF-Dokument herunterladen.

Autor

Julian Rothkopf

Serie

Länderberichte

erschienen

Yangon, 17. November 2016

Kontakt

Dr. Norbert Eschborn

Leiter des Auslandsbüros Myanmar

Dr. Norbert Eschborn
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