The all-inclusive Namibian House

Auch verfügbar in English

Wie kann das Ideal einer inklusiven namibischen Gesellschaft umgesetzt werden?

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Workshop-Teilnehmer

Workshop-Teilnehmer

Um diese Frage zu diskutieren, fanden sich vom 12. bis zum 14. August mehr als 30 Teilnehmer aus allen namibischen Regionen im Maria Regina Oblate Conference Centre in Döbra zusammen. Die Diskussion beruhte auf dem Dokument "The all-inclusive Namibian House", welches aus einem FFF-Workshop Anfang des Jahres hervorgegangen war.

Das Sinnbild des inklusiven namibischen Hauses geht auf die Rede zur Amtseinführung des namibischen Präsidenten Hage Geingobs aus dem Jahr 2015 zurück. Seitdem ist es ein Symbol für eine namibische Gesellschaft geworden, in der kein Bürger ausgeschlossen oder zurückgelassen wird und die Möglichkeit hat, sich auf allen Ebenen zu beteiligen und einzubringen.

Wie aber kann ein solches Ideal umgesetzt werden, vor allem in einem Land, in dem historische, ethnische und geographische Vielfalt es zusätzlich erschweren, sogenannte "One size fits all"-Lösungen zu finden? Um diese Frage zu beantworten, sollte das Dokument "Our all-inclusive Namibian House" so vielen Menschen wie möglich zugänglich gemacht werden, so dass diese es diskutieren, ihre eigenen Ideen, Konzeptionen und Beiträge einbringen und es im folgenden in Besitz nehmen können.

Der Workshop stellt dabei allerdings nur die erste Stufe dar. Im Anschluss an diesen werden die Teilnehmer das Dokument in ihre jeweiligen Regionen tragen, dort ihre eigenen Workshops abhalten und das Feedback der lokalen Teilnehmer sammeln und dokumentieren. Aus diesen hoffentlich mehr als 30 verschiedenen Beiträgen aus allen Regionen des Landes wird dann zum Ende des Jahres hin ein abschließendes Dokument anfertigt und öffentlich präsentiert.

Autor

Anna Wasserfall

Serie

Veranstaltungsberichte

erschienen

Namibia, 12. August 2016