Democracy 2030

Namibia, quo vadis?

Auch verfügbar in English

Öffentliche Paneldiskussion und Buchvorstellung

Demokratie ist kein Status quo, sondern ein sich ständig im Wandel befindender Prozess, der gesellschaftliche Veränderungen wahrnehmen und bedienen muss. Unter dieser Prämisse stand die Paneldiskussion und Buchvorstellung "Democracy 2030: The future of Namibian democracy", welche mit Unterstützung des namibischen Parlaments am 05.10.2017 im NamPower Convention Centre in Windhoek stattfand. Im Rahmen der Veranstaltung wurden unter anderem Themen wie die zunehmende Digitalisierung und die damit einhergehenden Chancen und Herausforderungen oder die Bedeutung der Jugendbeteiligung am demokratischen Prozess diskutiert. Auf dem Panel saßen Theo Mujoro von der Electoral Commission, Gerson Tjihenuna als Vertreter des namibischen Parlaments, Nashilongo Gervasius von der Internet Society: Namibian Chapter, Emma Theofelus als Vertreterin des Jugendparlaments und Michael Hasheela als Vertreter der namibischen Jugend und Zivilgesellschaft.

Das Event diente außerdem dazu, die neue Publikation "Democracy 2030" offiziell vorzustellen. Diese wurde gemeinsam mit dem namibischen Parlament verlegt und stellt eine Zusammenfassung des "International Day of Democracy" dar, welcher im Vorjahr offiziell im Parlament gefeiert wurde. Die Publikation beschäftigt sich mit Themen wie dem Online-Wählen, Crowd Sourced Laws oder der Dezentralisierung. Die Veranstaltung wurde von Teilnehmern aller Altersgruppen besucht, welche gemeinsam mit den Panelisten eine engagierte und zukunftsorientierte Diskussion eingingen.

Autor

Anna Wasserfall

Serie

Veranstaltungsberichte

erschienen

Namibia, 19. Dezember 2017