"Die Unsichtbaren - wir wollen leben"

Filmvorführung mit anschließender Diskussion

Januar 22 Montag

Datum/Uhrzeit

22. Januar 2018, Beginn: 10:00, Ende: 13:00

Ort

Kino am Raschplatz - Saal Graffiti, Raschplatz. 5, 30161 Hannover

mit

Michael Grünberg, Stellvertretender Landesvorsitzender der jüdischen Gemeinden Niedersachsen; Dr. Michael Borchard, Leiter der Abteilung Zeitgeschichte der Konrad-Adenauer-Stiftung; Ruth Gröne, Zeitzeugin

Typ

Diskussion

Berlin, 1943. Das Nazi-Regime hat die Reichshauptstadt offiziell für „judenfrei“ erklärt. Doch einigen Juden gelingt tatsächlich das Undenkbare. Sie werden unsichtbar für die Behörden.

Veranstaltungsnr.

B30-220118-1

Eintritt: 1 Euro für Schüler, 5 Euro Erwachsene

„Die Unsichtbaren - wir wollen leben“


Vorführung des Films mit anschließender Diskussion
Da nur ein begrenztes Platzangebot verfügbar ist, ist eine Anmeldung (gerne online) erforderlich. Der Eintritt wird vor Ort kassiert.

Gesprächspartner:

Ruth Gröne, am 5. Juli 1933 in Hannover als Tochter einer "arischen" Mutter und eines jüdischen Vaters geboren; war als "Geltungsjüdin" der nationalsozialistischen Verfolgung ausgesetzt.

Michael Grünberg, Stellvertretender Landesvorsitzender der jüdischen Gemeinden Niedersachsen

Dr. Michael Borchard, Leiter Abteilung Zeitgeschichte der Konrad-Adenauer-Stiftung. Er leitete einige Jahre das Büro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Jerusalem

Über den Film

Berlin, 1943. Das Nazi-Regime hat die Reichshauptstadt offiziell für „judenfrei“ erklärt. Doch einigen Juden gelingt tatsächlich das Undenkbare. Sie werden unsichtbar für die Behörden. Oft ist es pures Glück und ihre jugendliche Unbekümmertheit, die sie vor dem gefürchteten Zugriff der Gestapo bewahrt. Nur wenige Vertraute wissen von ihrer wahren Identität. Da ist Cioma Schönhaus, der heimlich Pässe fälscht und so das Leben dutzender anderer Verfolgter zu retten versucht. Die junge Hanni Lévy blondiert sich die Haare, um als scheinbare Arierin unerkannt über den Ku’damm spazieren zu können. Eugen Friede verteilt nachts im Widerstand Flugblätter. Tagsüber versteckt er sich in der Uniform der Hitlerjugend und im Schoße einer deutschen Familie. Und schließlich ist da noch Ruth Gumpel, die als Kriegswitwe getarnt, NS-Offizieren Schwarzmarkt-Delikatessen serviert. Sie alle kämpfen für ein Leben in Freiheit, ohne wirklich frei zu sein.

Der Teilnehmer erklärt sein Einverständnis, dass die Konrad-Adenauer-Stiftung grundsätzlich berechtigt ist, von Veranstaltungen Foto- und Filmmaterial zu fertigen und damit der eventuellen Abbildung seiner Person auf einem Foto, um dieses als Referenz-material zu veröffentlichen. Sollten Sie nicht einverstanden sein, bitten wir um kurze Information vor Ort.
Rückmeldungen/Feedback Anregungen, Lob und Kritik können Sie gerne an das Politischen Bildungsforum Niedersachsen richten unter KAS-Niedersachsen@kas.de oder an feedback-pb@kas.de. Die vollständigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen finden Sie auf unserer Internetseite unter www.kas.de/sachsen-anhalt.

DenkTag
Der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 wurde 1996 vom Bundespräsidenten Roman Herzog zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. Seit 2001 veranstaltet die Konrad-Adenauer-Stiftung in der Woche vom 27. Januar Veranstaltungen als DenkTag, die an den Holocaust erinnern und sich insbesondere an die junge Generation richten. Der Jugendwettbewerb unter Schirmherrschaft von Prof. Dr. Norbert Lammert lädt Schüler bundesweit dazu ein, sich in Projekten mit dem Thema zu beschäftigen. Alle Informationen zum DenkTag, prämierten Projekten und Teilnahmebedingungen finden Sie unter www.denktag.de

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Absolventin eines freiwilligen sozialen Jahres im politischen Leben

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