Brücken bauen zwischen Pakistan, Afghanistan und Deutschland

Delegation trifft sich zur Trilateral Summer School in Berlin

Zum dritten Mal trafen sich knapp 40 Vertreter aus Pakistan, Afghanistan und Deutschland zur Trilateral Summer School in Berlin. Am 9. September empfing Frank Priess, stellvertretender Leiter der Hauptabteilung Europäische und Internationale Zusammenarbeit, die Delegierten zu einem Eröffnungsdinner. Dabei unterstrich er das Engagement der Konrad-Adenauer-Stiftung in dieser Region: „Mit Sorge verfolge ich die Nachrichten aus Afghanistan und Pakistan, daher müssen wir zu einer Verbesserung der Situation im Krisengebiet der AfPak-Region beitragen.“

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Dr. Ross Masood Husain, Berater für internationales Recht der Botschaft von Pakistan. | Foto: KAS

Dr. Ross Masood Husain, Berater für internationales Recht der Botschaft von Pakistan bedankte sich in einer kurzen Ansprache bei der Konrad-Adenauer-Stiftung für ihre langjährige Unterstützung in Pakistan.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung habe ein langfristiges Interesse an einer Stabilisierung der Region. „Deutschland agiert als Unterstützer auf verschiedenen Ebenen, um eine Austauschplattform und eine fruchtvolle bilaterale Beziehung zwischen Afghanen und Pakistanern herzustellen“, sagte Priess. Auch wenn es Höhen und Tiefe gebe, wolle die Konrad-Adenauer-Stiftung die Beziehungen zwischen beiden Ländern stärken und Brücken zwischen den Gesellschaften bauen.

In diesem Zusammenhang dankte der afghanische Politiker und ehemalige Abgeordnetensprecher des Senats, Sayed Hamid Gailani, der Stiftung für die gute Zusammenarbeit. Er lobte die Trilateral Summer School als wichtigen Baustein für die Beziehungen zwischen Afghanistan, Pakistan und Deutschland. „Mit diesen jährlichen Treffen tragen wir zu einer besseren Zukunft für die junge Generation bei“, sagte Gailani.

Dr. Ross Masood Husain, Berater für internationales Recht der Botschaft von Pakistan, schloss sich der Danksagung an und hob erfolgreiche Projekte der Konrad-Adenauer-Stiftung in Pakistan hervor. „Mit ihrer Unterstützung konnten die Beziehungen zwischen Pakistan und Afghanistan wachsen und haben uns voran gebracht“, sagte Husain. Dabei spiele die Trilateral Summer School eine bedeutende Rolle und müsse auch in Zukunft fortgeführt werden.

Seit 2011 findet die Trilateral Summer School statt, bei der sich eine Gruppe von jungen Politikern, Medienvertretern, Wissenschaftlern und Ökonomen aus Pakistan, Afghanistan und Deutschland über Themen wie Sicherheitsfragen, Stabilität und Handelsbeziehungen austauschen. Aufgrund der Parlamentswahlen im Mai und den Präsidentschaftswahlen im Juli in Pakistan stand dieses Jahr das Thema Wahlen im Mittelpunkt. Aber auch die Präsidentschaftswahlen im April 2014 in Afghanistan und die möglichen Auswirkungen auf die regionale Stabilität waren Gesprächsthema.

Serie

Veranstaltungsberichte

erschienen

Berlin, 11. September 2013