Drittes Treffen der "Millennials für den Wandel"

Seminar

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Nach dem letzten Treffen im Juli und somit zwei vergangenen Monaten haben sich die „Millennials für den Wandel“ im Rahmen unserer „Schule für Politische Fortbildung“ (EFP) zu ihrem dritten und letzten Treffen zusammengefunden. Dabei gab es viel zu besprechen: die Fortschritte in ihren Projekten sowie ein Workshop in politischer Kommunikation. Für ihre erfolgreiche Teilnahme wurden den Teilnehmern zum Abschluss Urkunden überreicht. Wir beglückwünschen die Teilnehmer und wünschen für ihre Projekte viel Erfolg.

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Es gibt weder Medikamente, noch Grundnahrungsmittel. Mit anderen Worten: Der Mangel ist substantiell. Abgeordnete der Opposition werden bedroht und die Regierung erkennt das verfassungsgemäß gewählte Parlament nicht an. Es handelt sich hierbei nicht um ein Land in Afrika oder dem Nahen Osten. Diese Fakten beziehen sich auf Venezuela. In einem abendlichen Dialoggespräch zu Beginn des Seminars am Donnerstag, dem 22. September, haben der Repräsentant der KAS in Venezuela sowie die beiden in Peru lebenden venezolanischen Dissidenten Daniel Tapia und Paulina Facchin Arp unter anderem genau dies über die aktuelle Situation in Venezuela berichtet. Gleichzeitig hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich mit den Gästen auszutauschen. Insbesondere aufgrund der Tatsache, dass die Millennials sich mit ihren unterschiedlichen Projekten für die Demokratie engagieren, sollte die Behandlung dieses Themas neben der Information auch der Sensibilisierung im Hinblick auf die Gefährdung der demokratischen Werte in einem nahe gelegenen Staat dienen.

Während des Wochenendes ging es sowohl um den Zusammenhang zwischen persönlichem und politischem Engagement als auch (verbale und non-verbale) politische Kommunikation, die in verschiedenen Übungen vertieft wurde. Die erlernten Inhalte konnten dann unter anderem in einem Kurzvortrag von einer Minute dargebracht werden, wobei die Teilnehmer nationale wie internationale Themen vorgestellt haben.

Darauf aufbauend hat der akademische Direktor der Fortbildungsschule, Dr. Luis Nunes, am Samstag, den 24. September, den Millennials weitere theoretische Grundlagen s sowie praktische Tipps hinsichtlich (politischer) Kommunikation vermittelt, die von den Jugendlichen sogleich praktisch in verschiedenen Übungen umgesetzt werden konnten. Diese bestanden beispielsweise im Posieren vor einem Spiegel oder einem Interview mit spontanen Antworten. Die in den letzten 6 Monaten seit Beginn der Fortbildung erzielten Entwicklungen und Fortschritte sowie gleichzeitig mögliche zukünftige Verbesserungsmöglichkeiten wurden unter Anleitung von Ximena Docarmo, Projektkoordinatorin der Konrad-Adenauer-Stiftung, am Samstagnachmittag im letzten Workshops dieses Formats erörtert.

Im Rahmen der Verabschiedung dankte die Repräsentantin der KAS in Peru, Dr. Bernadette Kalz, den Teilnehmern für ihre investierte Zeit und ermutigte sie gleichzeitig, ihr Engagement in den Projekten und der Politik fortzusetzen. Des Weiteren hob auch Andrés Montesino im Namen der Millennials die Wichtigkeit der erlernten Inhalte und Fähigkeiten während der drei Treffen hervor.

Von Seiten der Konrad-Adenauer-Stiftung möchten wir den Teilnehmern nochmals sehr herzlich für ihr eingebrachtes Engagement danken. Wir wünschen ihnen zudem viel Erfolg für ihre politische Arbeit, die gewiss einen unabdingbaren Beitrag zur #MisionDemokratie leisten wird.

Serie

Veranstaltungsberichte

erschienen

Peru, 27. September 2016