Gute, lokale Regierungsführung braucht transnationale Ansätze und ein starkes regionales Netzwerk
Die Regionale Konferenz in Phnom Penh
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Südost Asien – Gute, lokale Regierungsführung braucht transnationale Ansätze und ein starkes regionales Netzwerk. Zu diesem Thema kamen 80 Vertreter von sieben südostasiatischen Regierungen, dem ASEAN Sekretariat, der Europäischen Union, kommunalen Spitzenverbänden und Zivilgesellschaft am 3./4. Mai in Phnom Penh zusammen. Die Konferenzteilnehmer waren sich einig, dass Umweltprobleme sowie Finanzierungsfragen von Bildung und Infrastruktur und eine effektive Partizipation der Bürger die wesentlichen Herausforderungen für Kommunen und Städte in der Region heutzutage sind - Themen, die stärker als bislang einen regionalen politischen Rahmen erfordern. Die Konferenz wird daher als erster Schritt zu einer intensiveren Zusammenarbeit zwischen ASEAN Mitgliedsstaaten, dem ASEAN Sekretariat, der Europäischen Union, kommunalen Regierungen und Zivilgesellschaft im Bereich „Gute Lokale Regierungsführung“ gesehen. Die Teilnehmer verabschiedeten am Ende der Konferenz den „Phnom Penh Record of Principles on Decentralisation and Local Governance“, in dem sie sich auf die Fortführung des regionalen Dialogs zu guter, lokaler Regierungsführung verständigten. Die Konferenz wurde von dem EU ko-finanzierten und von der Konrad-Adenauer-Stiftung geleiteten Netzwerk „Partnership for Democratic Local Governance in Southeast Asia (www.DELGOSEA.eu)“ in enger Zusammenarbeit mit United Cities and Local Governments Asia Pacific (UCLG ASPAC) durchgeführt.