Sechs Monate Duterte: Eine erste Bilanz

Zwischen Reformeifer und Krieg gegen das Verbrechen

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat in den ersten sechs Monaten seiner Amtszeit für weltweites Aufsehen gesorgt: Sein Krieg gegen das Verbrechen (insbesondere Drogen) hat bereits mehr als 6.000 Menschenleben gefordert. Andererseits arbeitet die Regierung Duterte energisch an dringend benötigten Reformen für das krisengeplagte Land. Wo also steht das Land derzeit?

Autor

Benedikt Seemann

Serie

Länderberichte

erschienen

Philippinen, 7. Februar 2017

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat in den ersten sechs Monaten seiner Amtszeit für weltweites Aufsehen gesorgt. | © King Rodriguez / Presidential Photographers Division

Trotz massiver Polizeioperationen und außergerichtlicher Tötungen konnte Duterte sein Versprechen, die Philippinen in den ersten sechs Monaten von Drogen zu säubern, nicht einhalten. Kritiker werfen ihm Menschenrechtsverletzungen vor und bezeichnen seine Politik als Gefahr für Demokratie und Rechtsstaat. | © King Rodriguez / Presidential Photographers Division

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Benedikt Seemann

Leiter des Auslandsbüros auf den Philippinen

Benedikt Seemann
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