Dialogprogramm Countering and Preventing Radicalization

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Dialogprogramm zur Prävention und Bekämpfung von Radikalisierung für Vertreter aus der MENA Region

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Dialogue program radicalization

Die Teilnehmer des Dialogprogramms trafen sich über einen Zeitraum von fünf Tagen in Brüssel und Paris mit zahlreichen Experten zum Thema (De-)Radikalisierung

Bedrohungen durch Radikalisierungsprozesse, die zu Terrorismus und gewaltbereitem Extremismus führen, haben sich in den vergangenen Jahren verschärft und sind zu einem Schwerpunkt der nationalen, europäischen und internationalen Politik geworden. Auch in der Forschung wird viel über den "Radikalisierungsbegriff" und die neuen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen diskutiert. Um Wissen zu teilen, bewährte De-Radikalisierungspraktiken zu identifizieren und neue Netzwerke zu bilden, lud das KAS Regionalprogramm Politischer Dialog Südliches Mittelmeer vom 20. bis 25. November 2016 11 hochrangige Vertreter von NGOs und Think Tanks aus Algerien, Tunesien, Marokko, Libyen, Palästina und Libanon nach Brüssel und Paris ein. Im Rahmen des Dialogprogramms traf die Delegation Repräsentanten des Europäischen Auswärtigen Dienstes, der französischen Nationalversammlung, der zuständigen belgischen Behörde und der Zivilgesellschaft zu Hintergrundgesprächen. Die Themen reichten dabei von maßgeschneiderten De-Radikalisierungsprogrammen auf lokaler Ebene, über die Grundursachen von gewaltbereitem Extremismus, bis hin zu Reintegration von „Foreign Fighters“.

Serie

Veranstaltungsberichte

erschienen

Tunesien, 25. November 2016