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| Schloß Wendgräben von Westen | ||
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| Historischer Grundriß | ||
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| Hermann Muthesius | ||
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| Schloß Wendgräben von Süden | ||
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| Speisesaal | ||
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| Seminarraum | ||
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| Gästezimmer | ||
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Abbildungen: 1) Foto: H.-J. Krenzke, Magdeburg. 2) aus: Herrenhäuser von Hermann Muthesius, München 1912. 3) Werkbundarchiv, Berlin. 4) - 7) Foto: KAS |
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| Das Schloß Wendgräben | |
Die Geschichte1910 - 1912Der Bau als Herrenhaus für die seit dem Mittelalter ortsansässige Familie Hanns-Waldemar von Wulffen erfolgte durch den Architekten Hermann Muthesius. Am Dreiecksgiebel über dem Haupteingang wurde das 1909 durch Gerhard Marcks geschaffene Relief eines Wolfes, dem Wappentier derer von Wulffen/Anhalt, angebracht. Die Gestaltung des umgebenden Landschaftsparks geschah durch Prof. Walter von Engelhardt. 1917 - 1939 Nutzung durch die Familie von Wulffen als Wohnhaus. 1939 -1945 Nutzung als Entbindungsheim durch die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt (NSV). 1947 - 1975 Heimoberschule mit zeitweise bis zu 160 Schülern. 1975 Verlegung der Schule nach Zerbst. 1975 - 1990 Sonderschule für schwerlernende Schüler mit Internat. 1991 Umwandlung in eine Schule für geistig behinderte Kinder und Umzug in die Kreisstadt Zerbst. 1991 Kauf durch die Konrad-Adenauer-Stiftung. 1994 - 1997 Umbau sowie Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen. 1997 Eröffnung als Bildungszentrum der Konrad-Adenauer-Stiftung. Der Architekt Hermann Muthesius (1861 - 1927)20.04.1861Geburt in Groß-Neuhausen (Thüringen). 1881 - 1887 Studium der Kunstgeschichte und Philosophie in Berlin, freiwilliger Militärdienst, Studium der Architektur in Berlin, Mitarbeit im Architekturbüro von Paul Wallot. 1887 - 1891 Mitarbeit im Architekturbüro Ende&Böckmann, Bauleitung bei Regierungsbauten in Tokio, Reise nach China, Siam, Indien und Oberägypten. 1893 - 1896 Tätigkeit als Architekt im Preußischen Ministerium für öffentliche Arbeiten. 1894 - 1895 Schriftleiter bei den Zeitschriften "Centralblatt der Bauverwaltung" und "Zeitschrift für Bauwesen", Studienreise nach Italien. 1896 - 1904 Tätigkeit als "Technischer Berichterstatter" der deutschen Botschaft in London. 1904 - 1926 Arbeit im Preußischen Handelsministerium an der Reformierung der Kunstgewerbe- und Fachschulen. 1907 - 1916 Mitgliedschaft im Vorstand des Deutschen Werkbundes. 1907 - 1927 Arbeiten als Architekt und Publikation zahlreicher Schriften. 26.10.1927 Tod in Berlin. Siehe auch die Broschüre zu Wendgräben . Die Ausstattung des HausesUnser Haus verfügt über Gästezimmer, Tagungsräume und eine komplette Gastronomie sowie über viele Freizeitmöglichkeiten.Gästezimmer: 18 Einzel- und 22 Doppelzimmer, die mit WC, Dusche, Fernseher und Telefon ausgestattet sind und überwiegend einen Balkon haben, bieten einen angenehmen Aufenthalt. Tagungsräume: Ein Hörsaal, zwei Seminar- und fünf Gruppenräume mit jeweils 20 bis 80 Plätzen, variabler Bestuhlung und modernster Tagungstechnik stehen für Konferenzen und Tagungen zur Verfügung. Unser Medienraum ist mit vier Computern online. Gastronomie: In unserem Speisesaal und Kaminzimmer finden bis zu 120 Gäste Platz. Darüberhinaus bietet eine Bierstube Gelegenheit für ein geselliges Beisamensein. Freizeitmöglichkeiten: Eine Sauna, ein Fitnessraum, ein Billardzimmer und auch ein weitläufiger Landschaftspark gestatten abwechslungsreiche Entspannung. -Home- |
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| Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., 6. Februar 2003 |