Friedrich der Große?
Ein Gespräch über sein politisches Vermächtnis
Februar 14 Dienstag
Datum/Uhrzeit
14. Februar 2012, 19.00 Uhr
Ort
Fabrikantenvilla, Franz-Mehring-Str. 61, Cottbus, Deutschland
mit
Prof. em. Dr. Johannes Kunisch (Friedrich-Biograph); Prof. Dr. Michael Schierack MdL
Typ
Gespräch
Politik-Club Cottbus
Veranstaltungsnr.
B14-140212-1
Sehr geehrte Damen und Herren,
herzlich laden wir Sie im Rahmen des Politik-Clubs Cottbus anlässlich des 300. Geburtstages von König Friedrich II. von Preußen, der am 24. Januar 2012 began-gen wurde, zu einem historisch politischen Gespräch mit dem Friedrich Biographen Prof. Dr. Johannes Kunisch aus Köln ein.
Wie geht das zusammen: die musischen und philosophischen Seiten des jungen und der kriegerische Despotismus des älteren Friedrich? Dieser Gegensatz ist bis heute rätselhaft. Der Potsdamer Publizist Alexander Gauland hat in Bezug auf Friedrich geäußert: "sein Staat, seine Politik, seine Kriege hatten immer etwas von kalter, mitleidloser Rationalität". Ohne "Menschenliebe" aber, gehe es in der Politik nicht. Ist das so? Oder sind die Friedrich nachgesagte Gefühlskälte und sein Zynismus nicht die Bausteine des Herrschens bis in unsere Tage?
Dr. Johannes Kunisch, geb. 1937, war von 1972 bis 2003 Professor für Mittlere und Neuere Geschichte in Köln und 1988 bis 2005 Vorsitzender der Preußischen Historischen Kommission. 2004 hat er ein Standardwerk zur Biographie des Preußenkönigs unter dem Titel "Friedrich der Große. Der König und seine Zeit" im Beck Verlag vorgelegt. „Glänzend informiert, behutsam im Urteil, doch ganz frei von blinder Verehrung" (Hans-Ulrich Wehler) schildert er hier Friedrich vor dem Hintergrund seiner Zeit.
Stephan Raabe
Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung für Brandenburg
Anfahrt
Prof. Dr. Johannes Kunisch
Ansprechpartner
Stephan Georg Raabe
Landesbeauftragter für Brandenburg und Leiter des Bildungswerks Potsdam