Zwei neue PPI Veröffentlichungen über vorherige Anhörungen wurden in Panama präsentiert

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Am Mittwoch, dem 17. Mai, fand die Präsentation der Bücher “Guía de buenas prácticas para la Consulta Previa en las Américas” (Jay Hartling - Canadá) und “La Consulta Previa en Panamá, los casos de las hidroeléctricas Barro Blanco, Chan I y Chan II” im Cowne Hotel in Panama Stadt statt.

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Gruß des panamaischen Vizeministers für Indigene Angelegenheiten, Feliciano Jimenez

Gruß des panamaischen Vizeministers für Indigene Angelegenheiten, Feliciano Jimenez

Die vorherige Konsultation ist derzeit eine der Kernfragen auf der Agenda der indigenen Völker in Lateinamerika. Die Prozesse geben wertvolle Lehren, die sich in konkreten Fällen widerspiegeln. Mit guten, als auch mit schlechten Beispielen.

Für die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und speziell für unser Regionalprogramm der indigenen politischen Partizipation (PPI) in Lateinamerika ist es eine Ehre, diese Beiträge zu präsentieren, die wichtige Lehren in Ländern wie Kanada, Peru und Panama offenbaren.

Die vorgelegten Beiträge belegen, wie wichtig es ist, jeden früheren zu behandeln, der auf den Grundsätzen von Treu und Glauben beruht und den indigenen Gemeinschaften und Völkern rechtzeitig Informationen zu übermitteleln, sobald der Konsultationsprozess beginnt. Eines der wiederkehrenden Probleme, die vermieden werden müssenist,dass eine der beteiligten Parteien zu einem Richter wird.

Die Tätigkeit begann mit den Worten des stellvertretenden Ministers für indigene Angelegenheiten von Panama, Herrn Feliciano Jimenez. Mit der Betonung, dass jeder Prozess die Stimmen der indigenen Völker und Führer berücksichtigen sollte.

Der Vertreter der KAS in Bolivien und Direktor des Regionalprogramms "Politische Partizpation Indidina in Lateinamerika" (PPI) Maximilian Hedrich, erinnerte daran, dass "dieses Evaluierungs- und Analyse-Framework seit 2011 indigene und nicht-indigene Experten aus mehr als 10 Ländern in der Region uns jedes Jahr begleitet haben. Mit der Aufgabe, Maßnahmen zu entwickeln, die auf sich wechselnden Bedürfnisse der Agenda Lateinamerika reagieren.

Diese beiden Autoren waren anwesend: Jay Hartling, kanadischer Berater mit Sitz in Halifax, Nova Scotia (Canada), der sich auf Fragen der indigenen Konsultation und der Beziehungen der indigenen Gemeinschaften in Kanada und Lateinamerika spezialisiert hat. Frau Hartling verfügt über mehr als 16 Jahre Erfahrung in der Beratung in der kanadischen Bundes- und Landesregierung, sowie in internationalen Organisationen, lateinamerikanischen Regierungen, indigenen Gemeinschaften und Organisationen sowie im privaten Sektor: Entwicklung und Implementierung von Politik, gerechte Programme und Praktiken für alle Sektoren, die am vorherigen Anliegen beteiligt sind, sowie die Entwicklung und Umsetzung von Sozialen Unternehmens Verantwortung Programmen.

Um die Bedeutung von Panama zu unterstreichen, hat Josué Ospina vorgetragen, ein Experte für Bürgerbeteiligung und Gemeinschaftsorganisation, außerdem erfüllt er Tätigkeiten als Projektkoordinator der Abteilung für die Gemeindeverwaltung, als Mitglied des Technischen Betriebsausschusses des Nationalen Landschaftsprogramms, als Berater für lokale Regierungen und indigene Behörden, als Assistent des stellvertretenden Ministers für soziale Entwicklung und er ist stellvertretender Minister für Arbeit und Entwicklung von Panama.

Die Kommentare wurden von Jorge Panay gemacht, der über umfangreiche Berufserfahrung in der Gestaltung der öffentlichen Politik für die Entwicklung, lokale und legislative Management und im Bereich der panamaischen öffentlichen Wirtschaft verfügt. Erist Universitätslehrer seit 2010 der Fachhochschule Amerikas. Außerdem Gründer und Direktor der Firma Tierra para Todos (Erde für alle); ein Beratungsunternehmen, welches sich der Planung von Plänen und Programmen für eine nachhaltige Entwicklung widmet; Unternehmens – Kommunenen Beziehungen leitet, mit dem Schwerpunkt auf ethnische Gruppen und ausgeschlossenen Bevölkerungsgruppen; Konfliktlösung auf nationaler und internationaler Ebene und Ausbildungen auf lokaler Ebene.

Die Teilnehmenden erhielten die Kopien der beiden Publikationen.

Autoren

Bernardo Ponce, Maximilian Hedrich

Serie

Veranstaltungsberichte

erschienen

Bolivien, 18. Mai 2017

Kontakt

Maximilian Hedrich

Leiter des Auslandsbüros Bolivien und des Regionalprogramms PPI

Maximilian Hedrich
Tel. +591 22 71 26 75 102
Sprachen: Deutsch,‎ English,‎ Español,‎ Português,‎ Français