Praktika - neue Info 17.5.2007
Wir wuerden gern Praktikanten bei uns die Arbeit in einem ungewoehnlichen Land kennenlernen lassen und bedanken uns bei allen Bewerbern.
Die Sicherheitslage in Nigeria macht dies jedoch schwierig. Wir koennen keine Unterkunft anbieten oder vermitteln, und nach unserer Erfahrung ist es nicht leicht, ein geeignetes, sicheres, sauberes und preiswertes Quartier zu finden. Hotels sind in der Regel zu teuer.
Wenn Sie aber bei Freunden oder Bekannten unterkommen koennen, bewerben Sie sich gern - Ihre Aussichten sind dann gut.
NEU! Wir haben ein für Praktikanten geeignetes Quartier gefunden. Näheres in Kürze.
Update 17. Mai 2007: Hier die neuen Informationen
Jan Cernicky, ein junger deutscher Wissenschaftler, hat einige Zeit bei uns gearbeitet und berichtet hier über seine Erfahrungen mit einem Quartier. Die KAS gibt dies nur als Information weiter und kann für die Richtigkeit nicht garantieren. Außerdem kann sich hier manches schnell ändern. Hier ist sein Bericht (1 € ist z. Zt. etwa 170 NAIRA):
ECWA Guesthouse, 34 Blantyre Street, Wuse II, P.O. Box 116 Garki
Tel: 09 5240244
Die Zimmer im Guesthouse der Evangelistischen Kirche Westafrikas sind mit Klimaanlage, Fernseher und Kühlschrank ausgestattet und beinhalten ein kleines aber funktionelles Badezimmer. Die Zimmer werden täglich gereinigt. Eine Übernachtung kostet 3700N, aufgrund der langen Aufenthaltsdauer konnte ich einen kleinen Rabatt auf 3450N aushandeln. Es hat sich während meines Aufenthalts niemand daran gestört, dass ich an den kirchlichen Aktivitäten nicht teilgenommen habe.
Ein Restaurant gehört zum Komplex, dort gibt es preiswertes und immer gleiches Essen. (Omelett und Toast mit Butter zum Frühstück, Reis mit Rind oder Huhn am Abend.) Frühstück kostet 250N, Abendessen zwischen 200N und 400N. Es gibt einen erstaunlich schnellen Wäscheservice.
Der Komplex liegt in einer ruhigen, recht wohlhabenden Gegend und wird durchgehend bewacht. In unmittelbarer Nähe befinden sich ein westlicher Supermarkt, wo man zu horrenden Preisen gewohnte Dinge gegen das Heimweh kaufen kann, sowie ein Internetcafé (1 Stunde 100N).
Nachteil der Unterkunft ist, dass der gesamte Komplex sehr hellhörig ist und es auch nachts nie wirklich ruhig wird. (Ohropax war mir ein guter Freund.) Auch nicht leise sind die verschiedensten kirchlichen Veranstaltungen, die oft den ganzen Tag bis mindestens 22 Uhr stattfinden. Zweitens ist es recht weit zur KAS, so dass täglich mindestens 500N an Kosten für Taxifahrten hinzukommen.
Sollten noch Fragen offen bleiben, stehe ich dafür gerne unter jan.cernicky@gmx.de zur Verfügung.
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