Interamerikanischer Gerichtshof für Menschenrechte hebt die Bedeutung der Zusammenarbeit mit dem Rechtsstaatsprogramm La

Anerkennung für den bisherigen Programmleiter Christian Steiner und seine Nachfolgerin Marie-Christine Fuchs

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Zum Abschluss seiner letzten Sitzungsperiode im Jahr 2016 überreichte der Interamerikanische Gerichtshof für Menschenrechte im Rahmen seiner Plenarsitzung dem ehemaligen Leiter des Rechtsstaatsprogramms Lateinamerika der Konrad-Adenauer-Stiftung (bis Juni 2016), Christian Steiner, zum Dank für die enge Zusammenarbeit eine Auszeichnung und brachte dabei seinen Wunsch nach einer Fortführung der einzelnen Kooperationslinien mit der derzeitigen Leiterin, Marie-Christine Fuchs, zum Ausdruck.

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Bei der Feier im Sitz des Gerichtshofes in San José de Costa Rica, an der unter anderem sein Sekretär Pablo Saavedra, die stellvertretende Sekretärin Emilia Segares und der Leiter der Abteilung für Rechtsfragen, Alexei Julio teilnahmen, betonten sowohl der Präsident des Gerichtshofes, der Richter Roberto Caldas (Brasilien), als auch seine übrigen Mitglieder, Vizepräsident Eduardo Ferrer, die Richterin Elizabeth Odio Benito und die Richter Humberto Antonio Sierra Porto, Eduardo Vío Grossi, Eugenio Raúl Zaffaroni und Patricio Pazmiño Freire, wie nützlich die Unterstützung und kritisch-konstruktive Begleitung des Programms bei den vielfältigen Aktivitäten der vergangenen Jahre gewesen sei.

Besonders hervorgehoben wurden die alljährlichen Treffen der lateinamerikanischen Verfassungsgerichte, die den Gerichten und dem Interamerikanischen Gerichtshof Gelegenheit zum Rechtsprechungsdialog zugunsten eines effektiven Menschenrechtsschutzes auf nationaler und internationaler Ebene bieten, und der vom Programm herausgegebene Kommentar zur Amerikanischen Menschenrechtskonvention, an dem zahlreiche angesehene Autoren aus ganz Amerika mitwirken, sowie die Seminare und Fortbildungen zu spezifischen Rechten in den einzelnen Staaten Lateinamerikas, das Jahrbuch für Lateinamerikanisches Verfassungsrecht und die praxisorientierte akademische Arbeit der Studiengruppen des Programms, die sich mit den Grundrechten, dem internationalen Strafrecht, dem Verwaltungsrecht und dem Rechtspluralismus befassen.

Christian Steiner brachte seinen tief empfundenen Dank für die erhaltene Auszeichnung zum Ausdruck, die er mit seinem Team und allen Personen und Institutionen teilte, die die Arbeit des Programms während der vorangegangenen Jahre so uneigennützig unterstützt hatten. Zugleich zeigte er sich davon überzeugt, dass sie als Motivation für die Fortsetzung der gemeinsamen Arbeit dienen werde, gerade auch in Zeiten, in denen das Modell des auf Freiheit, Solidarität und Menschenrechten beruhenden demokratischen und sozialen Rechtsstaates vor großen Herausforderungen steht; ein politisches Modell, dessen Aufbau auf die aktive Partizipation und das Engagement der Bürgerinnen und Bürger angewiesen ist, und das zu keiner Zeit als selbstverständlich gelten darf. Marie-Christine Fuchs erklärte, sie werde sich mit ganzer Kraft für die Fortsetzung und Vertiefung des Programms einsetzen und so ihren bescheidenen, aber entschlossenen Beitrag zur Festigung des Rechtsstaates, der Demokratie und der Menschenrechte in der Region leisten. Zugleich dankte sie noch einmal ausdrücklich für die enge Zusammenarbeit des Interamerikanischen Gerichtshofes für Menschenrechte mit dem Rechtsstaatsprogramm und seine fortlaufende Unterstützung; der Gerichtshof sei stets ein herausragender Partner des Programms gewesen und werde es in der Zukunft hoffentlich auch bleiben.

Serie

Veranstaltungsberichte

erschienen

Kolumbien, 12. Dezember 2016

Kontakt

Dr. Marie-Christine Fuchs

Leiterin des Rechtsstaatsprogramms Lateinamerika

Dr. Marie-Christine Fuchs
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