Der gerichtliche Menschenrechtsschutz in Montenegro
Bericht über ein zweitägiges Expertengespräch in Bečići (Montenegro)
Auch verfügbar in English
Die Republik Montenegro hat mit dem Referendum vom 21. Mai d.J. seine Unabhängigkeit gewonnen. Für den jungen souveränen Staat, seine Institutionen und Bürger bedeutet dies, dass sie sich nicht länger mit dem Verweis auf die Föderation mit Serbien ihrer Verantwortung für den Abschluss des Transformationsprozesses und den Aufbau eines demokratischen, auf rechtsstaatlichen Grundsätzen beruhenden Verfassungsstaates entziehen können.
Die Herausforderungen, vor denen Montenegro hinsichtlich der Reform des Justizwesens sowie der Schaffung einer neuen Verfassung steht, sind groß. Der Wille der Beteiligten, den begonnenen Demokratisierungsprozess konsequent fortzusetzen und für das Land die bestmöglichen Lösungen zu finden, ebenfalls. Dies haben die Vortrags- und Diskussionsbeiträge hochrangiger Rechtsexperten aus der Republik Montenegro während eines zweitägigen Rundtischgesprächs in Bečići (Montenegro) zum Thema "The Implementation of Human Rights Before Judicial Institutions in Montenegro" gezeigt.
Autor
Serie
Veranstaltungsbeiträge
erschienen
Bulgarien, 23. November 2006