Private Bürgerwehr?

Wie der Staat die Kontrolle behält

Juni 13 Dienstag

Datum/Uhrzeit

13. Juni 2017, 19.00 Uhr

Ort

Stadtmuseum Dresden - Landhaus, Wilsdrufferstr. 2, Dresden, Deutschland. Zur Website ›

mit

Dr. Tim Lukas, Bergische Universität Wuppertal

Typ

Vortrag

Vortrag und Diskussion in Rahmen der Vortragsreihe "Wie sicher ist Sachsen? Zum Umgang mit Gewalt in unserer Gesellschaft"

Veranstaltungsnr.

B01-130617-1

Kriege in der Ukraine und Syrien, Terror in Paris und Berlin – Wir leben in Sachsen vergleichsweise sicher, doch nehmen wir auch hier wahr, dass die Gewalt zunimmt. Ob lautes Niederbrüllen und Pfeifkonzerte oder Brandanschläge: Die „eine“ Gewalt existiert nicht. Ihre Erscheinungsformen sind facettenreich. Dies zeigt sich nicht nur in internationalen Konflikten, sondern auch in der Enthemmung unserer Gesellschaft im Internet oder auf offener Straße. Unser Rechtsstaat funktioniert nach wie vor sehr gut und konnte bisher Schlimmeres verhindern. Dennoch stellt sich die Frage, wie die allgemeine Gewaltzunahme zu erklären ist.

Was offenbaren diese aktuellen Tendenzen über den Zustand unserer Gesellschaft? Der Gewaltforscher Baberowski sagt, es gibt keine Gesellschaften, die friedlich und ohne Rückgriffe auf Gewalt zusammen leben. Selbst in der Natur begegnet uns Gewalt in Form von Naturkatastrophen.

Wie lässt sich die Sicherheit der Bürger dennoch gewährleisten? Welche Maßnahmen können zur Prävention ergriffen werden? Können Computerprogramme Verbrechen verlässlich vorhersagen und so die Verantwortlichen in ihren Bemühungen um eine „sichere Gesellschaft“ unterstützen?

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe wollen wir gemeinsam mit Ihnen überlegen und diskutieren, wie wir in Sachsen sicher leben können.

Dr. Tim Lukas (Jg. 1976) studierte in Bielefeld Soziologie. Seit 2011 ist er Leiter der Abteilung Objektsicherheit am Institut für Sicherungssysteme und Akademischer Rat im Fachgebiet Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe an der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen seiner Arbeit beschäftigt er sich mit der Sicherheit in der Stadt sowie der Stadtsoziologie.

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