„Wir vergeben und bitten um Vergebung“ – Wohin entwickelt sich das deutsch-polnische Verhältnis?

Im Rahmen der Reihe: Deutschland. Das nächste Kapitel

Dezember 19 Dienstag

Datum/Uhrzeit

19. Dezember 2017, 19.00 Uhr

Ort

Synagoge Görlitz Otto-Müller-Str. 3, 02826 Görlitz

mit

Rafał Dutkiewicz Stadtpräsident von Wrocław, Polen

Typ

Vortrag

Rafał Dutkiewicz, Stadtpräsident (Oberbürgermeister) von Wrocław kommt als Nachbar Deutschlands nach Görlitz, um im Rahmen der Reihe "Deutschland. Das nächste Kapitel" über das deutsch-polnische Verhältnis zu sprechen.

Veranstaltungsnr.

PBF-191217-Z1

Die Gesellschaft in Deutschland und Polen scheint gespalten. Beim Thema Europa und Flüchtlingskrise stehen Nationalisten und Liberale vor verhärteten Fronten. Von dieser Spannung ist auch das Verhältnis der beiden Länder betroffen. Vor allem durch den Zweiten Weltkrieg und dessen Folgen wurde die Beziehung immer wieder auf die Probe gestellt.

Vor 52 Jahren veröffentlichten die polnischen Bischöfe einen Hirtenbrief an ihre deutschen Amtsbrüder. Mit dem Satz „Wir vergeben und bitten um Vergebung“ schlug der Verfasser des Briefes, der Breslauer Bischof Bolesław Kominek, eine erste Brücke zur Versöhnung zwischen Deutschen und Polen. Gibt es auch heute noch Menschen, die versuchen zwischen diesen beiden Ländern zu vermitteln? Welche Seite sollte Deutschland für das nächste Kapitel dieser Beziehungen aufschlagen? Wie kann Deutschland den aktuellen Herausforderungen begegnen? Und welchen Beitrag sollte Deutschland für eine gute Nachbarschaft leisten?

Wir möchten Sie herzlich einladen, mit uns über diese und weitere Fragen zu diskutieren.


Online-Anmeldung







Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

Abbildung

Ansprechpartner

Dr. Joachim Klose

Landesbeauftragter für Sachsen und Leiter des Politischen Bildungsforums Sachsen

Dr. Joachim Klose
Tel. +49 351 563446-0
Fax +49 351 563446-10

Johanna Hohaus

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Johanna Hohaus
Tel. +49 351 563446-0
Fax +49 351 563446-10