Nach 1918 – Die evangelische Kirche und die Demokratie

Mai 22 Dienstag

Datum/Uhrzeit

22. Mai 2018, 19.00 Uhr

Ort

Stadtmuseum Dresden - Landhaus, Wilsdrufferstr. 2, Dresden, Deutschland. Zur Website ›

Typ

Vortrag

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Umbruch 1918"

2018 jährt sich zum einhundertsten Mal das Ende des Ersten Weltkrieges, in unseren Nachbarländern auch „der Große Krieg“ genannt. Ein guter Anlass, sich in jene Tage des Umbruchs zurückzuversetzen, in denen der Kaiser abdankte und von Vertretern einer neuen demokratisch-republikanischen Ordnung abgelöst wurde. Tage, die von den letzten Zügen des Krieges, von sozialer Not und Mangelwirtschaft, aber auch von Aufbruchsstimmung und dem Ruf nach Erneuerung geprägt waren. Reflektiert wird diese Zeit besonders eindrücklich von ihren Künstlern. Oft selbst ehemalige Soldaten, kehrten sie in das bürgerliche Leben der neuen Weimarer Republik zurück und hinterließen Zeugnisse zwischen Vergangenheitsbewältigung und Zukunftsvision.

Durch den Übergang von der Monarchie zur Demokratie zerbrachen alte hierarchische Strukturen. Deutschland erhielt eine neue Gesellschaftsordnung, geprägt von Vielfalt und Mitwirkung. Wie reagierten die Menschen auf diese Veränderungen? Welche Probleme entstanden durch diesen Wandel? Den außenpolitischen und wirtschaftlichen Erfolgen zum Trotz blieb die Gesellschaft der Weimarer Republik tief gespalten. Manche sehen Ähnlichkeiten zur heutigen Situation. Sollten wir besorgt sein über den Zustand unserer Demokratie? Gemeinsam mit Ihnen möchten wir Parallelen und Unterschieden nachspüren.

In fünf Veranstaltungen, die sich in die große Reihe „Wendepunkte 1918-1968-1989“ einfügen, lassen wir jene wechselhaften Jahre Revue passieren und schlagen eine Brücke zu unserer heutigen Zeit, Gesellschaft und Zukunft. Wir laden Sie recht herzlich zu dieser Veranstaltungsreihe ein.
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Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenem Haushalts.

Die Veranstaltung wird fotografisch begleitet. Die Teilnehmenden erklären mit der Anmeldung ihr Einverständnis, dass die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. das vor, während oder nach der Veranstaltung entstandene Fotomaterial für Zwecke der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit nutzt.

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Ansprechpartner

Dr. Joachim Klose

Landesbeauftragter für Sachsen und Leiter des Politischen Bildungsforums Sachsen

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Tel. +49 351 563446-0
Fax +49 351 563446-10

Maria Bewilogua

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Maria Bewilogua
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