Monatsbericht Juli 2011

Freiwilliges Soziales Jahr Politik

In der ersten Juliwoche stand für die Freiwilligen im Freiwilligen Sozialen Jahr Politik in Sachsen die vierte und letzte Seminarwoche an. Diesmal wurde die Seminarwoche von der Sächsischen Jugendstiftung in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für Politische Bildung durchgeführt, in welcher auch zwei Freiwillige im FSJ aus dem Jahrgang eingesetzt sind. Die Fahrt führte uns in die Bundeshauptstadt Berlin, die ich nur zwei Wochen zu vor schon auf einem Seminar mit der Konrad-Adenauer-Stiftung besucht hatte. Bei einzelnen Programmpunkten, wie etwa dem Besuch im Bundestag und dem Besuch in der Vertretung des Freistaates Sachsen beim Bund gab es auch Wiederholungen für mich, hier konnte man besonders gut die Abläufe der doch sehr unterschiedlichen Seminare vergleichen. Auf dem Seminar mit der Konrad-Adenauer-Stiftung hatten wir nicht die Möglichkeit, eine Plenarsitzung des Bundestages zu besuchen und erhielten stattdessen einen Vortrag von einer Besucherführerin auf der Zuschauertribüne, der zwar interessant war, aber natürlich nicht mit einer Plenarsitzung zu vergleichen.
Während des Seminars mit der Sächsischen Jugendstiftung hatten wir jedoch die Möglichkeit bei einer Plenarsitzung dabei zu sein, bei der sogar alle Abgeordneten anwesend waren, da man über die zukünftige Regelung der Präimplantationsdiagnostik abstimmte.
Eim umgekehrtes Beispiel erlebten wir in der Ständigen Vertretung des Freistaates Sachsen beim Bund: Während wir mit der KAS ein sehr spannendes Gespräch mit dem Bevollmächtigten, Erhard Weimann führen konnten, hatten wir mit der Jugendstiftung eine Führerin die uns außer dem Büro des Ministerpräsidenten nicht viel zeigen konnte, da die Abläufe in der Vertretung, in der an jenem Tag sehr viel Betrieb war, es nicht ermöglichten. An diesen Beispielen sieht man, dass das gelingen eines Seminars nicht immer ausschließlich von der Organisation abhängt. In vielen Fällen kann man sich nur vor Ort überraschen lassen, ob der oder die Führer/in einen spannenden Einblick ermöglicht.

Im weiteren Verlauf des Juli baute ich unter Anderem im Büro des Bildungswerkes zwei neue Computerarbeitsplätze auf, welche uns gewissermaßen „im Nachgang“ an die große Serverumstellung im Winter noch zur Verfügung gestellt wurden. In Zusammenarbeit mit Herrn Wetzig, der von seinem Arbeitsplatz in St. Augustin auf die aufgebauten Computer zugreifen konnte, gelang es dann auch die Rechner ordnungsgemäß einzurichten.
Außerdem hatte ich die Möglichkeit einen Artikel für die Dresdner Union zur kommenden Veranstaltungsreihe „Umwelt und Nachhaltigkeit“ zu schreiben, was ich als eine sehr schöne Aufgabe empfand. Ich war auch mit dem Artikel, welcher in der August-Ausgabe der Dresdner Union erschien, insgesamt zufrieden. Bevor ich dann in den Sommerurlaub startete richtete ich noch das automatische E-Mail Antwortprogramm ein, Besprach den Anrufbeantworter und stellte eine Meldung über die Abwesenheit des Büro-Teams ins Internet. Von Ende Juli bis Anfang August schließt nämlich das gesamte Büro für zwei Wochen und ist somit nicht erreichbar.