Planspiel Magnet Europa

Planspiel zur Migrationspolitik der Europäischen Union

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Gruppendiskussion

Planspiel Magnet Europa

Mittendrin statt nur dabei – das konnten Schülerinnen und Schüler der Oberstufe der Freien Waldorfschule Leipzig am 6. April 2016 im Rahmen eines Planspiels zur Migrationspolitik der Europäischen Union erleben. Referent Steffen Hetzschold, wissenschaftlicher pädagogischer Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. in Magdeburg, eröffnete die Veranstaltung mit einem Einblick in die Arbeit der Stiftung und informierte die Teilnehmenden über die Ursachen und Hintergründe globaler Flüchtlingsströme sowie über die europäische Migrationspolitik. Im Gespräch tauschten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Referenten über ihre eigenen Erlebnisse und Erfahrungen mit Flüchtlingen aus und stellten viele Fragen zur Flüchtlingspolitik in Deutschland und Europa. Wie die EU funktioniert, welche Organe es gibt und wie die Akteure Entscheidungen treffen, wurde im Folgenden mithilfe einer Präsentation veranschaulicht. Um die vielen Informationen über das komplexe Thema Migration zu verinnerlichen, hatten die Schülerinnen und Schüler nun die Möglichkeit, in verschiedenen Rollen eine Richtlinie für den europaweiten Umgang mit Flüchtlingen zu erarbeiten. Das Planspiel als Nachempfindung eines europäischen Gesetzgebungsverfahrens forderte die Teilnehmenden heraus, die Themen Migration und Flüchtlingspolitik auf europäischer Ebene zu betrachten und gemeinsame Lösungsansätze im europäischen Sinne zu finden. In der anschließenden Auswertung lobten die Schülerinnen und Schüler die Methode des Planspiels, da sie - gemäß dem Motto „learning by doing“ - ihre politischen Kenntnisse vertiefen und praktisch anwenden konnten.

Serie

Veranstaltungsberichte

erschienen

Dresden, 12. Mai 2016