Senegal nach den Präsidentschaftswahlen 2012

Stabilitätsanker in unruhiger Region

Nach einer unter Hochspannung durchlebten und von Gewalttaten durchzogenen Vorwahl- und Wahlperiode in der ersten Jahreshälfte 2012 ist Senegal auf dem Weg zurück zu einer der stabileren Demokratien des Kontinents. Bislang ein „Puffer‟ in einer geopolitisch angespannten Region, besonders mit Blick auf das Nachbarland Mali, hätte ein Abdriften Senegals zu einer westafrikanischen Katastrophe führen können. Nach den Wahlen wähnt sich das Land nun wieder auf dem Wege der Stabilisierung seiner Demokratie. Senegal muss sich allerdings weiterhin in einem turbulenten Umfeld behaupten.

Autor

Dr. Ute Gierczynski-Bocandé

erschienen

Berlin, 27. Dezember 2012