Reaktionen auf das Charlie-Attentat in Senegal

Von der Verurteilung des Terrorismus zur Reflexion über Verantwortung von Medien und Politik

Das Attentat auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo am 7. Januar 2015 in Paris hat in Senegal eine Welle von Reaktionen des Entsetzens, der Trauer und der Solidarität hervorgerufen. Der Staatschef Macky Sall, viele gewählte Vertreter und fast alle Medien verurteilen das Attentat. Muslimische und christliche Instanzen verurteilten die Gewalt – mahnten jedoch auch einen verantwortlichen Umgang mit Medien und Respekt vor der Religion an. Besondere Beachtung findet die Frage, ob religiös motivierter Terrorismus auch in Senegal Fuß fassen könnte.

Autor

Dr. Ute Gierczynski-Bocandé

Serie

Länderberichte

erschienen

Senegal, 29. Januar 2015

Der senegalesischen Staatschef Macky Sall nahm in Paris an der Antiterrorismus-Demonstration teil, um dem französischen Präsidenten Hollande seine Solidarität zu bekunden. Er betont ebenfalls seine Dankbarkeit gegenüber Frankreich für das Eingreifen in die Mali-Krise 2012, die ein Übergreifen der Terroristenbewegung auf weite Teile Westafrikas und auf Senegal verhindert hat.

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