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Montenegros Beitritt zur NATO

Seitdem sich Montenegro 2006 per Referendum von Serbien gelöst hat, verfolgt Podgorica eine Politik der europäischen und euro-atlantischen Integration. Bereits 2008 bewarb sich der noch junge Staat um den Beitritt zur EU, seit 2012 werden Beitrittsverhandlungen geführt. Sicherheitspolitisch hatte man seit Ende 2006 im Rahmen der Partnerschaft für den Frieden mit dem Nordatlantikpakt kooperiert, einen Mitgliedschaftsaktionsplan (MAP) setzte man seit 2009 um. mehr…

Norbert Beckmann-Dierkes, Evelyn Haefs, Steffen Kawohl, Milica Mijatovic | Länderberichte | 27. Mai 2016

Wahlen in Serbien 2016

Aus der vorgezogenen Parlamentswahl am 24. April ging die Wahlliste der Serbischen Fortschrittspartei (SNS) von Premierminister Aleksandar Vučić als klarer Sieger hervor. Aleksandar Vučić wollte mit diesen vorgezogenen Parlamentswahlen, die regulär erst im Jahr 2018 hätten stattfinden sollen, ein robustes Mandat für die notwendigen Reformen in Serbien auf dem Weg in die Europäische Union erreichen. mehr…

Norbert Beckmann-Dierkes, Steffen Kawohl | Länderberichte | 17. Mai 2016

Wähler bestätigen pro-europäischen Kurs der Regierung

Am Sonntag wählte Serbien ein neues Parlament. Die vorgezogenen Wahlen waren aus Sicht der regierenden SNS geboten, um ein robustes Mandat für den weiteren EU-Integrationsprozess und für dringende Reformen im Land zu erhalten. mehr…

Norbert Beckmann-Dierkes, Steffen Kawohl | Länderberichte | 26. April 2016

Vorgezogene Wahlen in Serbien

Akteure und Themen

Bereits zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren wählen die Serben am 24. April ein neues Parlament. Premierminister Aleksandar Vucic bat Präsident Tomislav Nikolic um die Auflösung des Parlamentes und darum, Neuwahlen bereits in diesem Jahr anzusetzen, da er für die tiefgreifenden Reformen auf dem Weg zum Beitritt der Europäischen Union von den Bürgern ein volles vierjähriges Mandat einholen möchte. mehr…

Norbert Beckmann-Dierkes, Ognjen Gogic, Steffen Kawohl | Länderberichte | 20. April 2016

Strafgerichtshof in Den Haag spricht Vojislav Šešelj aus Mangel an Beweisen frei

Am 31. März sprach der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) in Den Haag das Urteil im Prozess gegen Vojislav Šešelj. Der Anführer der Serbischen Radikalen Partei wurde wegen Kriegsverbrechen in Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Serbien in den 90er Jahren angeklagt. Das Gericht sprach Šešelj in allen neun Anklagepunkten aus Mangel an Beweisen frei und löste mit diesem Urteil unterschiedliche Reaktionen auf serbischer, kroatischer und bosnischer Seite aus. mehr…

Norbert Beckmann-Dierkes, Steffen Kawohl | Länderberichte | 12. April 2016