SOPLA und CEA organisieren Vortrag von Manfred Wilhelmy zum Thema Asien-Pazifik im 21. Jahrhundert

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Im Rahmen der bevorstehenden APEC-Präsidentschaft Chiles 2019 hat der Wissenschaftler auf die Chancen und Herausforderungen hingewiesen, die diese Region für das Gastgeberland im 21. Jahrhundert bietet.

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Expositor Dr. Manfred Wilhelmy, director del CEA PUCV

Dr. Manfred Wilhelmy, Direktor des CEA

Das Zentrum "Estudios Avanzados y Extensión" (CEA) der päpstlichen katholischen Universität Valparaiso, lud zusammen mit dem Asien-Pazifik-Programm der PUCV, zum Vortrag "Asien-Pazifik im 21. Jahrhundert: Chancen und Herausforderungen für Chile", gehalten von Manfred Wilhelmy, Direktor des CEA und Professor am Institut für Internationale Studien der Universität von Chile. Die Aktivität wurde von der Stiftung "Fundación Chilena del Pacífico", dem Institut für Internationale Studien der Universität von Chile, sowie des Regionalprogramms SOPLA der Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützt.

Bei dieser Gelegenheit befasste sich der Experte mit verschiedenen Aspekten und Themen der Asien-Pazifik Region und dessen Auswirkungen auf Chile, wo 2019 zum zweiten Mal in der Geschichte der APEC-Gipfel stattfinden wird. Dr. Manfred Wilhelmy verwies auf die Rolle der asiatisch-pazifischen Region in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, in der der japanische Expansionismus vorherrschte, auf britischen, französischen und holländischen Kolonialismus in Südostasien sowie den 2.Weltkrieg im Pazifik, markiert durch den Angriff auf Pearl Harbor im Jahr 1941 und die Angriffe auf Hiroshima und Nagasaki im Jahr 1945. Darüber hinaus ging er auf die geopolitische Situation ein, die durch den Wettbewerb zwischen Großmächten, die sicherheitspolitische Rolle der USA und das Auftreten terroristischer Bedrohungen gekennzeichnet war.

In Bezug auf die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts betonte der CEA-Direktor, dass die Region zu einem dynamischeren Pol der globalen Entwicklung geworden sei, der durch Heterogenität in Bezug auf Größe, politische Ordnung und Entwicklungsniveau gekennzeichnet sei.

Zu den wichtigsten Schlussfolgerungen zählte Wilhelmy die Entwicklung solider Wissensgrundlagen, die Notwendigkeit, sich auf das regionale System und die Entwicklung von Kooperationsnetzen zu konzentrieren, die enormen wirtschaftlichen Herausforderungen, mit denen die Region in Bezug auf Frieden und Stabilität in der Region konfrontiert ist und die Tatsache, dass das APEC-Forum 2019 das zentrale Thema der regionalen Außenpolitik während der Regierung von Präsident Sebastián Piñera sein wird.

Teilnehmer dieser Konferenz waren unter anderem Jacqui Caine (Botschafterin von Neuseeland), Alice Quinn (australische Geschäftsträgerin), Fanor Larraín (Direktor des Asien-Pazifik-Programms der PUCV), Gunter Rieck (Leiter des Regionalprogramms SOPLA der Konrad-Adenauer-Stiftung) und Paz Milet (Leiterin für institutionelle Beziehungen des Instituts für Internationale Studien der Universität von Chile).

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Veranstaltungsberichte

erschienen

Chile, 5. April 2018