Designing the Future of Europe - Perspectives for the next European Parliament

Am 21. Februar fand in Sitges eine Konferenz zum Thema "Designing the Future of Europe - Perspectives for the next European Parliament" statt. Teilnehmer waren u.a. Josep Duran i Lleida, Salvador Sedó, James Elles sowie Klaus Welle.

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Francisco Gambús,Direktor INEHCA, James Elles, Europaabgeordneter, Thomas B. Stehling, Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Madrid, Josep Duran i Lleida, Präsident der UDC, Klaus Welle, Generalsekretär des Europäischen Parlaments, Salvador Sedó, Europaabgeordneter

Die Diskussionsteilnehmer: Francisco Gambús, Direktor INEHCA, James Elles, Europaabgeordneter, Thomas B. Stehling, Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Madrid, Josep Duran i Lleida, Präsident der UDC, Klaus Welle, Generalsekretär des Europäischen Parlaments, Salvador Sedó, Europaabgeordneter

"Designing the future of Europe - Perspectives for the next European Parliament" war der Titel einer Konferenz, zu der das Büro Madrid der Konrad-Adenauer-Stiftung zusammen mit dem Instituto de Estudios Humanísticos INEHCA nach Sitges (Barcelona) eingeladen hatte. Vor den mehr als hundert Teilnehmern sowie einer großen Zahl von Medienvertretern sprachen nach einer Einführung durch den Leiter des KAS-Büros für Spanien und Portugal, Thomas B. Stehling, der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Spanischen Parlament und Präsident der EVP-Mitgliedspartei Unió Democràtica de Catalunya, Josep Duran i Lleida, die Europaabgeordneten Salvador Sedó (Spanien) und James Elles (Großbritannien) sowie der Generalsekretär des Europäischen Parlaments, Klaus Welle. Alle Redner hoben dabei die "historische Bedeutung" der bevorstehenden Wahlen zum Europaparlament im Mai hervor. Europa stehe vor entscheidenden Jahren, die entweder zu einer Stärkung oder Fragmentierung der EU und der Eurozone führen könnten. Anders als in der Vergangenheit könne das Europaparlament heute durch seine gestärkten Rechte und ein gewachsenes Selbstbewusstsein bei dieser Weggabelung eine entscheidende Rolle spielen. Der bevorstehende Wahlkampf müsse deshalb so geführt werden, dass er die in Teilen der Bevölkerung erkennbare Entfremdung von Europa stoppe und nicht zusätzlichen Platz für Kräfte schaffe, die Europa zurückentwickeln oder ganz zerschlagen wollten. In der Diskussion wurden zahlreiche Themen der Wirtschafts-, Finanz- und Außenpolitik angesprochen. Dazu zählten u.a. die von Teilnehmern geforderte beschleunigte Umsetzung der Bankenunion, auch als Voraussetzung für eine bessere Kreditgewährung gerade für kleine und mittelständische Betriebe, die weitere Integration unter den Ländern der Euro-Zone und die befürchtete "Entkoppelung" von den ihr nicht angehörenden übrigen EU-Mitgliedern, sowie die aussenpolitischen Entwicklungen im geographischen Umfeld der Europäischen Union, von der Ukraine bis zu den Mittelmeer-Anrainern.

Serie

Veranstaltungsberichte

erschienen

Spanien, 27. Februar 2014