Länderberichte
Wahlen in Spanien
Die Ergebnisse der Parlaments- und Senatswahlen und die Schwächen des spanischen Wahlsystems
Die Mehrheit der spanischen Bevölkerung hat sich am 20. November 2011 für einen politischen Wechsel entschieden. Nachdem die bis dato regierenden Sozialisten (PSOE) die wichtigsten Probleme des Landes – die hohe Arbeitslosigkeit, die enorme öffentliche Verschuldung, die Stagnation der Wirtschaft – nicht hatten lösen können, erlangte nun die größte Oppositionspartei (PP) unter Mariano Rajoy die Mehrheit der Stimmen und erhielt somit einen klaren Regierungsauftrag. Einmal mehr offenbarten sich aber auch die Schwächen des spanischen Wahlsystems. mehr…
Newsletter Madrid Aktuell - Wahlen in Spanien
Partido Popular gewinnt spanische Parlaments- und Senatswahlen
Die Spanier haben erwartungsgemäß für einen politischen Wechsel gestimmt. Niemals zuvor hat im demokratischen Spanien eine Partei ein so umfassendes Mandat erhalten, wie jetzt der Partido Popular. Die absolute Mehrheit in beiden Kammern des Parlaments sowie in der Mehrheit der Regionen und Städte des Landes ist für Mariano Rajoy und sein Team Auftrag, Chance und Bürde. mehr…
Newsletter Madrid Aktuell - November 2011
Vier Tage vor den Wahlen
Inmitten einer sich weiter zuspitzenden Situation auf den internationalen Finanzmärkten finden am kommenden Sonntag (20.November) in Spanien die Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zum Senat statt. Sie waren von Ministerpräsident Zapatero nach sieben Regierungsjahren vom Frühjahr 2012 vorgezogen worden, weil es der gegenwärtigen Administration nicht mehr gelungen war, weder die Gläubiger Spaniens noch die eigene Bevölkerung davon zu überzeugen, dass sie das Land aus der tiefsten Krise seiner jungen demokratischen Geschichte herausführen kann. mehr…
Newsletter Madrid Aktuell - Juli 2011
Ein „heißer“ Herbst in Spanien?
Auch wenn das Land in den Zyklen der medialen Krisenbegleitung in Europa gegenwärtig etwas weniger im Mittelpunkt steht, deutet wenig darauf hin, dass dieser Zustand länger anhalten wird. Zu ungewiss sind die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, wichtige Entscheidungen aus der Liste der Reformversprechen stehen noch aus oder sind erst in der Umsetzung. mehr…
Newsletter Madrid Aktuell - Juni 2011
Koalitionsvereinbarung und Regierungsbildung in Portugal - PSD und CDS-PP stellen ersten Rekord auf
Unter dem Druck der wirtschaftlichen Probleme des Landes, dem sanften Drängen von Staatspräsident Cavaco Silva und mit Blick auf die gewünschte Beteiligung des neuen Regierungschefs an dem EU-Gipfel am 23./24.6. sind Cavaco Silva jetzt die Ergebnisse der Vereinbarungen der beiden EVP-Mitgliedsparteien präsentiert worden. Heute wird sich das neue Parlament zu seiner konstituierenden Sitzung treffen und im weiteren Verlauf den neuen Ministerpräsidenten wählen. Das Kabinett soll am Dienstag vereidigt werden. mehr…
Über diese Reihe
Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 70 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.