Länderberichte
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28. Newsletter aus Madrid
Inhalte der Ausgabe 28/2007: Süße Sozialtaten mit bitterem Nachgeschmack; Volkspartei poliert ihr Sozialimage auf; Rajoy manövriert seine Partei in die politische Mitte; Spannungen in Katalonien belasten zunehmend die Politik; Imaz-Gegner Joseba Egibar verzichtet auf PNV-Vorsitz; Justizminister Bermejo hält Spanien „reif für eine Debatte über aktive Sterbehilfe“; Kriminalitätsrate in Spanien 2006 um über 4 Prozent gestiegen; Spanien schaltet Spots gegen illegale Einwanderung im senegalesischen Fernsehen; Die Woche im spanischen Parlament: Haushalt 2008. mehr…
Rajoy will Alternative der politischen Mitte sein
Spitzenkandidat der spanischen Volkspartei erklärt seine Wahlkampfstrategie
Mariano Rajoy ergreift die Flucht nach vorn – jedenfalls in einem Interview mit der konservativen Tageszeitung „La Razón“. Der PP-Spitzenkandidat sieht in seiner Partei die „einzige Alternative“ zum für ihn gescheiterten Ministerpräsidenten Zapatero. Um dies zu vermitteln, analysiert er zum einen die politische Gesamtsituation Spaniens und beschäftigt sich andererseits auch mit dem Innenleben seiner Partei – und den Schultern, auf die er die Verantwortung einer möglichen PP-Regierung verteilen wird. An einem lässt er dabei keinen Zweifel: In einer Regierung Rajoy wird es Rajoy selbst sein, der den Ton angibt, allen Miss- und Zwischentönen der letzten Wochen zum Trotz. mehr…
27. Newsletter aus Madrid
Inhalt der Ausgabe 27/2007: PNV-Chef Imaz überrascht Spanien mit Rücktritt; Katalonien begeht „Nationalfeiertag“ mit Forderungen nach einem eigenen Staat; PP kürt Mariano Rajoy zu ihrem Spitzenkandidaten; Solbes hält Sozialversprechen der Regierung für nicht finanzierbar; "Champions League" oder nur "Regionalliga"? Zapatero und Rajoy uneins über die Wirtschaftslage; Portugal: Hält der PSD-Chef seine Fraktion für verbesserungsbedürftig? mehr…
„Alles andere als der Sieg interessiert mich nicht“
Spanische Volkspartei kürt Mariano Rajoy zu ihrem Spitzenkandidaten
Was eigentlich schon längst klar war, ist seit dem 10. September auch amtlich. Der 52-jährige Mariano Rajoy wird die oppositionelle Volkspartei in den Wahlkampf für die voraussichtlich im März 2008 stattfindenden Parlaments-wahlen führen. Die Partei hat ihm ein-stimmig das Vertrauen ausgesprochen. Dabei ist eins klar: Rajoy ist zum Siegen verurteilt, wenn er politisch weiter eine Rolle spielen möchte. Auf dem Weg ins Amt des Ministerpräsidenten muss er dabei neben schlechten Umfragewerten vor allem gegen Unruhe in den eigenen Reihen kämpfen. Denn trotz aller demonstrativen Geschlossenheit toben in der PP bereits jetzt die Positionskämpfe für die Zeit nach Rajoy. mehr…
26. Newsletter aus Madrid
Parteien richten sich strategisch für den Vorwahlkampf aus; Neue Umfrage sieht Sozialisten knapp vor der Volkspartei; Rajoy erklärt Anstieg der Arbeitslosigkeit mit dem "Ende des Erbes" von Aznar; Scheitert das „Gesetz zur Historischen Erinnerung“ an der CiU?; Ibarretxe hält trotz ETA-Terror an Referendum über baskische Unabhängigkeit fest; Artur Mas will katalanisch-nationalistische Einheitsfront; Portugal: Kandidat für den PSD-Vorsitz auf teuren Wahlkampftouren mehr…
Über diese Reihe
Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 80 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.