Länderberichte
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Die Suche nach dem "dritten Spanien"
KAS Madrid-Rezension des Buches „Entre una España y la otra“ von Josep Duran i Lleida
Josep Antoni Durán i Lleida, der im spanischen Parlament auch den Vorsitz des Auswärtigen Ausschusses innehat, stellt ziemlich zu Anfang seines neuen Buches eine niederschmetternde Diagnose: Der Terroranschlag vom 11. März in Madrid habe Spanien nicht nur neue Wunden zugefügt, sondern vor allem alte Wunden des Spanischen Bürgerkriegs aufgerissen. Der 55-jährige Autor präsentiert sich in seinem neuen Werk als dritte, gemäßigte Kraft. Er propagiert ein Spanien, das sich von der Ideologie der Aznar- und der Zapatero-Ära loslöst. Die Rückkehr zu einer Politik der Vernunft und des Pragmatismus stehen dabei für Durán i Lleida im Mittelpunkt seines politischen Anliegens. Dabei verhehlt er seine eigenen Ambitionen nicht, nächster Außenminister Spaniens zu werden. mehr…
24. Newsletter aus Madrid
Inhalt der Ausgabe 24 / 2007: 1. Chef der baskischen Nationalisten stellt sich gegen Ibarretxe-Plan; 2. PP-Chef Kataloniens tritt überraschend zurück; 3. Rajoy beauftragt Rato-Vertrauten mit PP-Wahlprogramm; 4. Umfrage: PSOE baut Vorsprung auf PP aus; 5. PP-Klage gegen andalusisches Autonomiestatut gescheitert; 6. PSOE-Jugend fordert legale Sterbehilfe und Bürgergeld; 7. Nach Wahldesaster in Lissabon: Führungskrise in der konservativen PSD; 8. Portugal ein Teil Spaniens? – Saramago verletzt Nationalstolz; 9. In eigener Sache: Newsletter aus Madrid geht in die Sommerpause. mehr…
Über diese Reihe
Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 80 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.