Making Democracy Work in Africa

Juli 22 Sonntag

Datum/Uhrzeit

22. – 24. Juli 2018

Ort

Villa la Collina, Lake Como, Italy

mit

President Olusegun Obasanjo, Greg Mills, Henning Suhr, Hakainde Hichilema, Tendai Biti, Jeffrey Herbst, Vera Songwe, Nic Cheeseman, Lindiwe Mazibuko, Emmanuel Gyimah-Boadi, Jonathan Moakes, Anthony Okara, Peter Turkson und viele mehr.

Typ

Diskussion

In Kooperation mit der Brenthurst Foundation, diskutieren wir die zukünftigen Möglichkeiten der Demokratie in Afrika, vor dem Hintergrund dessen, dass die Mehrparteienwahlen auf dem Kontinent zu einem aktuellen Thema geworden sind.

Auch verfügbar in English

Die Demokratisierung Afrikas hat einen kritischen Wendepunkt erreicht. Umfragen zeigen, dass die Afrikaner die Demokratie mit überwältigender Mehrheit unterstützen und glauben, dass sie jedem anderen politischen System überlegen ist. In den letzten zehn Jahren ist die politische Liberalisierung jedoch auf dem gesamten Kontinent ins Stocken geraten, und es gibt Anzeichen für eine Rückkehr zur autoritären Herrschaft. Es scheint, dass Afrika nicht freier ist als vor zehn Jahren, obwohl es Differenzen zwischen den einzelnen Ländern gibt.

Ziel des Dialogs wird es sein, die zukünftigen Möglichkeiten der Demokratie in Afrika zu verstehen, nachdem die Mehrparteienwahlen auf dem gesamten Kontinent zu einem gemeinsamen Thema geworden sind. Ein wichtiger Schwerpunkt wird die Frage sein, wie diese Wahlen gerechter gestaltet werden können, einschließlich der Rolle der nationalen, regionalen und internationalen Beobachter.

Die Durchführung von Wahlen allein sichert jedoch nicht die Demokratie. Wir werden auch fragen, wie andere wichtige Institutionen - darunter das Parlament, die Gerichte und die Presse - gestärkt werden können. Schließlich werden wir nach den individuellen Beiträgen fragen, die Afrikaner in den Ländern des Kontinents zu ihren politischen Systemen leisten können.

Schlüsselfragen sind u.a:

  • Wie ist der Stand der Demokratie in Afrika?
  • Wie wichtig sind das politische System und die damit verbundenen Werte für die wirtschaftliche Entwicklung insgesamt?
  • Wie könnten Wahlen besser und gerechter gehandhabt werden?
  • Wie ist der Zustand der Institutionen, die für die Demokratie entscheidend sind, zum Beispiel Parlamente, Justiz, Presse und Militär?
  • Wie demokratisch sind die afrikanischen Zivilgesellschaften?
  • Sollte Afrika ein anderes demokratisches Modell entwickeln als der Westen? Wenn ja, wie könnte dieses Modell aussehen?
  • Was ist die nützlichste Rolle, die Außenstehende bei der Förderung von Regierung und Demokratie in Afrika spielen können?

Die Veranstaltung ist nur auf Einladung der Öffentlichkeit zugänglich.

Ansprechpartner

Nancy Msibi

Programmbeauftragte

Nancy Msibi
Tel. +27 11 214 29 00
Fax +27 11 214 29 13/14
Sprachen: English

Partner

The Brenthurst Foundation