NATO-Armenien Partnerschaft

Training für Journalisten

Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat am 10. Und 11. Juni 2017 in Kooperation mit der NATO und dem Regional Studies Center in Armenien ein Seminar für armenische Journalisten über die NATO durchgeführt.

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Während des zweitägigen Seminars wurden wichtige Themen der Zusammenarbeit und Beziehung der NATO und Armenien diskutiert. Der wissenschaftliche Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung Benjamin Fricke eröffnete die Tagung mit einigen Erläuterungen zu Deutschlands Rolle in der NATO. Als Garant für Sicherheit und Stabilität hat die NATO wesentlich zur Entwicklung des Friedens in Europa beigetragen. Die NATO ist ein transatlantisches Gemeinschaftsprojekt und ist dank der Unterstützung der Vereinigten Staaten bis heute das wichtigste Sicherheitsinstrument des Westens.

Der Verbindungsbeamte der NATO im Südkaukasus William Lahue erläuterte die Funktionsweise der NATO und ihre Strategien im Südkaukasus. Hierbei ist besonders bemerkenswert, mit welchen Vorurteilen die NATO von einigen journalistischen Vertretern gesehen wurde und wie wichtig eine Erklärung über die Funktionsweise der NATO ist. Lahue konnte mit vielen unbegründeten Vorurteilen über die NATO, die teilweise noch aus Sowjetzeiten stammen, aufräumen.

Der Direktor des Regional Studies Center Richard Giragosian leistete bei dem Seminar einen wichtigen Beitrag die Denk-und Handlungsweise der NATO aus einer amerikanisch-armenischen Sichtweise zu erläutern und Experten auszuwählen, die die NATO-Armenien Partnerschaft stärken.

Neben den Experten gab es jedoch auch einen regen Austausch zwischen den Journalisten und den Referenten. Das armenische Interesse an der NATO muss mit Rücksicht auf die geo-und militärpolitische Lage Armeniens gesehen werden. Eine der wichtigsten Erkenntnisse des Seminars war, dass die NATO kein Zwangsbündnis mit expansiven Interessen ist, sondern Teil einer freiwilligen Sicherheitsarchitektur, die den Warschauer Pakt aus diesem Grund lange überlebt hat.

Serie

Veranstaltungsberichte

erschienen

Eriwan, 14. Juni 2017