Macht und Kunst

Kunst in der Stalinzeit

Am 28. Oktober veranstaltete die Konrad-Adenauer-Stiftung eine Podiumsdisukssion mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin der Humboldt Universität zu Berlin, Frau Sarah Matuschak zum Thema „Macht und Kunst.“

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Macht und Kunst

Als Veranstaltungsort für den Vortrag „Macht und Kunst" wurde „BŪRO- Coworking Place“ ausgesucht, wo in einer entspannten Atmosphere offen diskutiert werden konnte.

Die Kunst während der Stalinzeit war das Schwerpunktthema der Veransatltung. Es wurde mit ausgewählten armenischen Künstlern, Malern, Musikern, Architekten und Schriftstellern die Auswirkungen der stalinistische Repression erörtert. Außerdem wurde mit der Referentin diskutiert, ob und inwieweit es heute noch Zensur und Beschränkungen in der Kunst gibt.

Vor kurzem wurde ein Konzert eines „oppositionellen“ Künslers in Armenien verboten und dabei wurde der Eindruck erweckt, dass dies mit den politischen Anschauungen des Künstlers zu tun habe. „In Armenien sind Künstler in den 2 Gruppen eingeteilt, die Künstler, die Mitgleider der staatlichen Verbände und Vereine sind (s.g. staatliche Künstler) und die Künstler, die Mitglieder keiner staatlichen Vereine sind (s. g. unabhängige Künstler). Die erste Gruppe ist immer privilegiert,“ -so Vahan Artsruni, Musiker, Komponist und Aktivist.

Fast alle Teilnehmer waren sich einig, dass es immer ein Dialog zwischen dem Staat und den Künstlern geben sollte. Diese Veranstaltung hat dafür einen guten Beitrag geleistet.

Serie

Veranstaltungsberichte

erschienen

Eriwan, 3. November 2017

Kontakt

Dr. Thomas Schrapel

Leiter des Regionalprogramms Politischer Dialog Südkaukasus

Dr. Thomas Schrapel
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