Interkultureller und Interreligiöser Dialog

Auftrag Religiöser Museen

In Zusammenarbeit mit dem Museum von Etchmiadzin hat die Konrad-Adenauer-Stiftung eine einzigartige Veranstaltung zum Thema „Interreligiöser und Interkultureller Dialog” durchgeführt.

Bild 1 von 5
Religionskonferenz in Armenien

An der zweitägigen Religionskonferenz in Etchmiadzin nahmen der armenische Kulturminister, Armen Amiryan, sowie der Leiter der internationalen Abteilung der armenischen apostolischen Kirche, Erzbischof Ter Natan Hovhannisyan teil und eröffneten die Veranstaltung. Religiöse Museen sind nicht nur eine Brücke zwischen Kirche, Tempel, Moschee und Gesellschaft, sondern können auch als verbindende Einrichtungen zwischen verschiedenen Religionen und Konfessionen dienen.

Vor diesem Hintergrund wurde während der Konferenz erörtert, welche Rolle religiöse Museen für einen konfessionell übergreifenden Dialog spielen können. Auf der Konferenz waren internationale Vertreter aus Religion, Wissenschaft, sowie Kultur-und Bildungseinrichtungen anwesend.

Die Teilnehmer kamen aus dem Iran, Finnland, Italien und Russland. Die Herausforderungen und Möglichkeiten religiöser Museen im 21. Jahrhundert wurden zwischen den Experten und Geistlichen intensiv diskutiert.

Die einzelnen Religionsvertreter waren sich einig, dass die Museen ausschließlich friedlichen Zielen und Toleranz verpflichtet sind. Die Geschichte von Religion sollte in einem Museum für Erwachsene und Kinder gleichermaßen verständlich werden. Dabei sollte Religion nicht als radikale oder fanatische Weltanschauung dargestellt werden, sondern als Quelle des Glaubens und barmherzigen Miteinanders.

Serie

Veranstaltungsberichte

erschienen

Tbilisi, 5. November 2017

Kontakt

Dr. Thomas Schrapel

Leiter des Regionalprogramms Politischer Dialog Südkaukasus

Dr. Thomas Schrapel
Tel. +995 32 245 91 11
Fax +995 32 224 01 03
Sprachen: Deutsch,‎ English,‎ русский