Irakisch-Kurdistan: Auf dem Weg in die Unabhängigkeit?

Hintergründe und Implikationen des Unabhängigkeitsreferendums in der Region Kurdistan-Irak

Am 25. September will die Regierung der Region Kurdistan-Irak über die Unabhängigkeit der autonomen Region abstimmen lassen. Das Referendum wird von der irakischen Zentralregierung, der Türkei, dem Iran und weiten Teilen der internationalen Gemeinschaft abgelehnt. Der kurdische Präsident Masud Barsani hat zugesichert, im Nachgang zu dem zu erwartenden positiven Votum auf die unilaterale Ausrufung eines kurdischen Staates zu verzichten. Dennoch birgt sein Kurs die Gefahr, einen neuen bewaffneten Konflikt auszulösen und Irakisch-Kurdistan in die internationale Isolation zu treiben.

Den vollständigen Länderbericht zum Unabhänigkeitsreferendum in Irakisch-Kurdistan können Sie als PDF herunterladen.

Autoren

Nils Wörmer, Lucas Lamberty

Serie

Länderberichte

erschienen

Libanon, 22. September 2017

Masud Barzani, Präsident der Autonomen Region Kurdistan im Nordirak | © Public Domain

Masud Barzani ist seit 2005 Präsident der Autonomen Region Kurdistan im Nordirak. Sollte das Votum für ein unabhängiges Kurdistan positiv ausfallen, will er darauf verzichten, unilateral einen kurdischen Staat auszurufen. | © Public Domain